Lehrreich und spannend

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Der zweite Teil der Serie knüpft etwas an den ersten Teil an, ist aber unabhängig vom ersten Teil lesbar. Wie schon im ersten Band, werden die wichtigsten Charaktere im vorderen Teil kurz und knapp, aber unterhaltsam, vorgestellt.
Die Zeichnungen sind sehr schön und es gibt viel zu entdecken, was es gerade für jüngere Leser/innen einfacher macht, das Buch zu lesen und zu genießen.
In diesem Teil ist zwar Ella die Hauptperson, doch spielen ihre drei Freundinnen wieder eine große Roll und wir lernen auch noch mehr Bewohner der Insel kennen. Die drei Freundinnen sind total unterschiedlich und dennoch die besten Freundinnen. Jede hat ihre Eigenheiten und ihr eigenes Können, sodass man sich sicher mit einer von ihnen identifizieren kann.
Wie schon im ersten Band geht es nicht nur um Ella und die erste Liebe, sondern auch um die Schließung eines Buchladens, das Gefühl der Einsamkeit und vieles mehr. Verschiedene Probleme werden angesprochen und Lösungen vorgeschlagen oder dargelegt, warum die Sache ist wie sie ist. Es werden keine Probleme aufgebauscht, sondern das Leben erzählt, wie es überall sein könnte. Alltägliche Probleme, die das Erwachsenwerden noch schwieriger machen, aber auch, wie man die Probleme lösen bzw. damit umgehen kann.
Der Erzählstil ist flüssig und spannend und man kann sich sehr gut vorstellen, selbst vor Ort zu sein und mit den Freundinnen im alten Bulli oder in der Pensionsküche zusammen zu sitzen und Pläne zu schmiede.