Winterliches Insel-Feeling und best Friends
Es ist Winter auf der Insel Rosenholm, die Touristenströme lassen nach und Elsa träumt von einem Bookboyfriend. Gemeinsam mit ihren Freundinnen genießt sie eine gemütliche Zeit. Doch immer öfter fühlt sie sich allein, denn Schwester Lene ist viel mit ihrem Freund unterwegs. Trost findet sie beim Zeichnen mit einer echten Künstlerin und mehrmals begegnet ihr ein Junge vom Festland, der so gar nicht denen aus ihren Büchern ähnelt. Als die Schließung ihres Lieblingsladens droht, ist Elsa am Boden zerstört. Da muss man doch irgendwas tun können.
Während wir im ersten Band die sommerliche Insel aus Lenes Sicht kennen lernen durften, ist nun Elsas Welt an der Reihe. Gerade mit dem Farbschnitt sieht das Buch super aus, aber auch ohne ist das Cover frisch und dem Stil der Reihe treu. Die Hauptperson Elsa steht im Vordergrund. Sie ist genauso gewitzt und höflich wie Lene, geht aber anderen Hobbys nach. Sie liest gerne Liebesgeschichten und träumt von den Bookboyfriends darin. In der echten Welt ist was Jungs betrifft nicht viel gebacken. Nur der Neue auf der Insel, der ein Tourist zu sein scheint, weckt ihr Interesse. Außerdem malt und zeichnet Elsa liebend gern. Bei einem Schulprojekt und vor einer Künstlerin, die Stammgast in der Pension ihrer Eltern ist, will sie glänzen.
Obwohl Lene und sie immer zusammenhalten, gibt es Momente, in denen Elsa sich einsam fühlt. Ihre Gefühle deswegen sind sehr gut nachvollziehbar, waren sie und ihre Schwester doch immer unzertrennlich. Jetzt muss sie Lene mit deren Freund teilen. Sie wird deswegen immer verzweifelter und bekommt zum Glück gute Ratschläger von ihrer Oma. Eine weitere Hiobsbotschaft zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. Die Buchhandlung soll geschlossen werden. Wo soll Elsa dann ihre Bücher kaufen? Ob den Seaside Sisters noch die rettende Idee kommt.
Der zweite Band der Seaside Sisters ist ein abwechslungsreicher Schmöker, der viele Themen, die junge Leute betreffen und interessieren, aufgreift und zu einer winterlichen Inselgeschichte strickt, bei der am Ende alle Fäden ihren Platz finden. Von Schule über Kunst, Bücherliebe und erste Liebe bis hin zu Freundschaft und Problemen zwischen Geschwistern, hier werden sich viele Leser*innen wiederfinden. Mir gefiel, dass die jungen Leute sich immer für etwas einsetzen, nicht aufgeben und Probleme mit Worten lösen. Fast könnte man die jugendliche Akteure zu idealtypisch sehen, aber auch das braucht es beim Lesen manchmal - zu sehen, dass es auch friedlich und zivilisiert geht. Die Season Sisters sind da wirklich vorbildlich. Und die cozy Winterstimmung und die tollen Bilder tragen noch ungemein zum Wohlfühlen bei. Rosenholm ist also auch in der kalten Jahreszeit eine Reise wert. 5 Sterne
Während wir im ersten Band die sommerliche Insel aus Lenes Sicht kennen lernen durften, ist nun Elsas Welt an der Reihe. Gerade mit dem Farbschnitt sieht das Buch super aus, aber auch ohne ist das Cover frisch und dem Stil der Reihe treu. Die Hauptperson Elsa steht im Vordergrund. Sie ist genauso gewitzt und höflich wie Lene, geht aber anderen Hobbys nach. Sie liest gerne Liebesgeschichten und träumt von den Bookboyfriends darin. In der echten Welt ist was Jungs betrifft nicht viel gebacken. Nur der Neue auf der Insel, der ein Tourist zu sein scheint, weckt ihr Interesse. Außerdem malt und zeichnet Elsa liebend gern. Bei einem Schulprojekt und vor einer Künstlerin, die Stammgast in der Pension ihrer Eltern ist, will sie glänzen.
Obwohl Lene und sie immer zusammenhalten, gibt es Momente, in denen Elsa sich einsam fühlt. Ihre Gefühle deswegen sind sehr gut nachvollziehbar, waren sie und ihre Schwester doch immer unzertrennlich. Jetzt muss sie Lene mit deren Freund teilen. Sie wird deswegen immer verzweifelter und bekommt zum Glück gute Ratschläger von ihrer Oma. Eine weitere Hiobsbotschaft zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. Die Buchhandlung soll geschlossen werden. Wo soll Elsa dann ihre Bücher kaufen? Ob den Seaside Sisters noch die rettende Idee kommt.
Der zweite Band der Seaside Sisters ist ein abwechslungsreicher Schmöker, der viele Themen, die junge Leute betreffen und interessieren, aufgreift und zu einer winterlichen Inselgeschichte strickt, bei der am Ende alle Fäden ihren Platz finden. Von Schule über Kunst, Bücherliebe und erste Liebe bis hin zu Freundschaft und Problemen zwischen Geschwistern, hier werden sich viele Leser*innen wiederfinden. Mir gefiel, dass die jungen Leute sich immer für etwas einsetzen, nicht aufgeben und Probleme mit Worten lösen. Fast könnte man die jugendliche Akteure zu idealtypisch sehen, aber auch das braucht es beim Lesen manchmal - zu sehen, dass es auch friedlich und zivilisiert geht. Die Season Sisters sind da wirklich vorbildlich. Und die cozy Winterstimmung und die tollen Bilder tragen noch ungemein zum Wohlfühlen bei. Rosenholm ist also auch in der kalten Jahreszeit eine Reise wert. 5 Sterne