Brausesause

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elefantracer Avatar

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Während andere in den Ferien in Urlaub fahren, ist für Lene und ihre Zwillingsschwester Elsa Programm zu Hause angesagt. Denn in der Pension ihrer Eltern ist Hochsaison und eigentlich kann man doch glücklich sein, wenn man dort daheim ist, wo andere Urlaub machen. Und die Schule ist ja zum Glück auch mal aus den Augen und dem Sinn. Mitschüler allerdings nicht zwangsläufig und Lene ist sich nicht sicher wie sie das im Chaos mit wechselnden Gästen finden soll...

Band 1 der Reihe Seaside Sisters mit Lene in der Hauptrolle besticht zunächst durch die gelungene Optik im und auf dem Buch. Neben dem Farbschnitt gibt es einen Lageplan, Illustrationen als Eröffnung und stete Begleitung. Insbesondere die Karte finde ich auch extra hilfreich.

Die Vorstellung der Charaktere macht es einfach, sich in der Geschichte zurechtzufinden.

Ich würde zwar behaupten, ich hab schon einige Bücher aus der Sparte gelesen, fand aber, dass Lenes Inselsommerglück eine individuelle Seite hatte, bei der man das Gefühl hatte, man würde nicht das gleiche Buch wieder und wieder lesen.

Abgesehen von der Präsenz der Insel mit ihren zahlreichen Facetten war auch Natur und deren Schutz ein großes Thema, das immer wieder in kleinen Portionen in die Story eingespielt oder -gespült wurde. :D

Die vier Mädels im Auge der Geschichte beweisen ziemlich gut, dass man nicht der gleiche Charakter sein muss, um eine Freundschaft zu pflegen und man sich perfekt ergänzen kann.

An manchen Stellen hat man auch schon einen Ausblick bekommen, wie es in Band 2 wohl weitergehen könnte. Ein bisschen Geduld muss man dafür aber leider aufbringen.

Es lohnt sich sicher. :)

Ein gelungenes Sommerbuch für junge Leser, die gerne auch zwischen den Zeilen einen Mehrwert finden wollen, mit Herz und Abenteuer.