Mit Freunden fühlt man sich niemals einsam

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piperowja Avatar

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Das Cover mit den Mädchen am Strand hat mich sofort gefesselt. Die Zwillinge Lene und Elsa sowie ihre Freundin Amba leben auf der Insel Rosenholm. Die Eltern der Zwillinge betreiben eine Frühstückspension, die im Sommer stets lebendig und voller Gäste ist. Die Sommerferien haben begonnen, und die Mädchen sind entweder mit ihren Fahrrädern unterwegs, liegen entspannt am Strand oder verbringen ihre Zeit in einem alten VW-Bus im Garten. Lene sucht nach einer Idee für einen Schreibwettbewerb, da sie Journalistin werden möchte. Elsa probiert begeistert neue Kuchenrezepte aus, und Amba ist ständig auf der Suche nach frischen Ideen, um ihre Kleidung kreativ zu verschönern. Bald schließt sich ihnen ein viertes Mädchen an: Frida, die mit ihrer Mutter in der Pension wohnt.

Mia Andersons Erzählstil bezaubert mit originellen Sätzen, wie zum Beispiel „Lenes Beine wurden weich wie Mäusespeck“ oder „in ihrem Bauch brizzelte Brausepulver“, wenn Lene auf ihren Schulkameraden Mats trifft. Besonders gefallen haben mir die Hinweise zur richtigen Müllentsorgung und der respektvolle Umgang mit Tieren – in diesem Fall mit einem Seehundbaby. Die liebevollen Illustrationen von Lianna Wenzel ergänzen die Geschichte auf wunderbare Weise. Allerdings empfinde ich den Titel „Seaside Sisters“ als etwas unpassend; es gäbe sicher passende deutsche Begriffe, vor allem für ein Kinderbuch ab zehn Jahren.

Abgesehen davon hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, und ich empfehle das Buch mit großer Freude weiter.