Sommer auf Rosenholm

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Das Cover des ersten Buches der Seaside Sisters-Reihe zeigt die lächelnde Lene mit ihren Freundinnen Elsa, Amba und Frida, die am Strand Spaß haben. Die Illustrationen von Hanna Wenzel haben mich an den Zeichenstil der Hanni und Nanni-Bände erinnert und dadurch sofort Lust auf „Lenes Inselsommerglück“ gemacht.

Lene und ihre Zwillingsschwester Elsa haben eine gemeinsame beste Freundin – Amba, die sich sehr für Mode interessiert. Als Frida mit ihrer Mutter und Dackeldame Liselotte in die Pension Silbermöwe zieht, die von den Eltern der Zwillinge geführt wird, scheint das Freundschaftsgleichgewicht etwas in Schieflage zu geraten – schließlich scheint sich Lenes Schwarm Mats für Frida zu interessieren. Und Elsa frägt sich, ob sich das Verhältnis der Schwestern ändern würde, wenn Lene und Mats wirklich ein Pärchen würden. Die Mädchen genießen den Sommer auf der Insel Rosenholm, während Lene zudem ein Thema für einen Schreibwettbewerb zu finden versucht.

Die Geschichte macht große Lust auf einen Sommerurlaub auf der Insel. Themen wie Natur- und Tierschutz, Diversität und Veganismus sprechen für ein modernes Kinderbuch, wobei letzteres fast wie ein Agenda wirkt und in Lene eine Schuld auslöst, als sie Vanilleeis isst. Aus schlechtem Gewissen will sie in Zukunft „mehr zum Gemüse statt zu den Würstchen […] greifen“ (S. 162).

Vier DIY-Seiten zum Thema Journalismus runden das Buch ab. „Seaside Sisters – Lenes Inselsommerglück“ von Mia Andersen macht mit den sympathischen Charakteren und der besonderen Inselatmosphäre einfach Spaß, was durch die wunderbaren Illustrationen nochmal verstärkt wird. Ich bin schon gespannt auf die folgenden drei Bände, die sich auf Winter (Elsa), Frühling (Frida) und Herbst (Amba) konzentrieren werden – ab zurück nach Rosenholm! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und verdiente 4 von 5 Robben.