Was hält mich eigentlich zurück?

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toxiqua Avatar

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Beim Thema Manifestation bin ich ehrlich gesagt erstmal etwas skeptisch. Zu oft klingt das für mich nach „Denk einfach positiv und dann wird alles gut“. Genau deshalb hat mich die Leseprobe von „Selbstbestimmt“ positiv überrascht, denn die Autorinnen versuchen, sich von solchen einfachen Versprechen deutlich abzugrenzen.

Statt nur positiv zu denken, geht es darum, die eigenen Überzeugungen und inneren Grenzen zu erkennen und selbst Verantwortung dafür zu übernehmen, wie man mit seinem Leben umgeht. Besonders interessant finde ich den Gedanken, dass Selbstbestimmung nicht bedeutet, die äußeren Umstände kontrollieren zu können, sondern selbst zu entscheiden, wie man damit umgeht.

Auch der 7-Schritte-Prozess klingt für mich interessant, weil es nicht ausschließlich ums Wünschen geht. Es geht genauso darum, herauszufinden, was man wirklich möchte, Grenzen zu überwinden, den eigenen Selbstwert zu stärken und schließlich auch ins Handeln zu kommen. Das klingt für mich deutlich bodenständiger als so manches Manifestationsversprechen.

Die persönlichen Geschichten der beiden Autorinnen machen zusätzlich neugierig. Gerade dadurch bekommt das Ganze einen persönlicheren Zugang und wirkt nicht einfach wie ein Ratgeber, der einem nur irgendwelche Regeln vorsetzt.

Ob mich das Buch tatsächlich zum Umdenken bringt und ob die vorgestellten Methoden im Alltag funktionieren, kann ich nach der Leseprobe natürlich noch nicht sagen. Genau das möchte ich aber gerne herausfinden. Ich bin gespannt, ob hinter dem Thema tatsächlich mehr steckt als das, was man unter Manifestation inzwischen überall zu lesen bekommt.