Was, wenn zwischen meinem jetzigen und meinem gewünschten Leben doch ein Weg liegt?

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emi1984 Avatar

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Ich weiß inzwischen ziemlich genau, wie ich eigentlich leben möchte. Mehr Natur, mehr Freiheit, weniger Dinge, die nur erledigt werden müssen, und eine Arbeit, die wirklich zu mir passt. Gleichzeitig sieht mein Alltag oft ganz anders aus: vier Kinder (eine davon bereits aus dem Haus), Haushalt, Garten, Geld verdienen und gefühlt immer irgendwo die nächste Aufgabe. Da ist es leicht, die eigenen Wünsche auf „irgendwann“ zu verschieben.

Genau deshalb hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Besonders die Frage, wie viel tatsächlich an den äußeren Umständen liegt und wo ich mich vielleicht selbst begrenze, finde ich spannend. Denn natürlich kann ich mein Leben nicht einfach umkrempeln und sämtliche Verpflichtungen verschwinden lassen. Aber vielleicht gibt es trotzdem mehr Spielraum, als ich im Alltag manchmal sehe.

Mit Manifestation allein kann ich allerdings wenig anfangen, wenn es nur beim Wünschen bleibt. Umso neugieriger bin ich, wie die Autorinnen dieses Thema erklären und mit konkreten Veränderungen verbinden. Die sieben Schritte geben dem Ganzen zumindest einen Rahmen, den man nach und nach durchgehen kann.

Ich wünsche mir von dem Buch keine Anleitung für ein komplett neues Leben über Nacht. Viel hilfreicher wären für mich Gedanken, die mich aus diesem ewigen „Das geht gerade sowieso nicht“ herausholen und mir zeigen, wo ich tatsächlich anfangen kann. Vielleicht ist der Weg zum selbstbestimmteren Leben am Ende gar nicht dieser eine riesige Sprung, vor dem man immer wieder zurückschreckt.