Ohne Lesebändchen und ohne Aha-Momente
Warum? Warum habe ich mir von diesem Buch mehr versprochen?
Ohne Lesebändchen und ohne Aha-Momente
In ihrem Sachbuch „Selbstbestimmt – 7 Schritte, um das Leben zu leben, das du dir wünschst“, erschienen im Arkana Verlag, beschäftigen sich Eva-Maria Zurhorst und Annalena Zurhorst mit der Frage, warum wir häufig nicht das Leben führen, das wir uns eigentlich wünschen, und wie wir mehr Selbstbestimmung in unseren Alltag bringen können. Anhand von sieben Gründen zeigen die Autorinnen mögliche Ursachen auf und geben Denkanstöße, um eingefahrene Muster zu hinterfragen und das eigene Leben bewusster zu gestalten.
Schon das Thema Selbstbestimmung und die Idee, das Buch anhand von sieben Gründen aufzubauen, fand ich zunächst sehr interessant. Ich war gespannt, welche Erkenntnisse die Autorinnen vermitteln würden und ob ich vielleicht den einen oder anderen Gedanken für mich mitnehmen könnte.
Allerdings stellte sich beim Lesen relativ schnell heraus, dass mir vieles bereits aus anderen Ratgebern und Büchern zur Persönlichkeitsentwicklung bekannt war. Die angesprochenen Punkte sind nachvollziehbar und sicherlich wichtig, wirklich neue Perspektiven oder überraschende Aha-Momente blieben für mich jedoch aus. Einige Gedanken wiederholen sich zudem, sodass das Buch an manchen Stellen für meinen Geschmack etwas kürzer hätte ausfallen dürfen. Positiv ist, dass zwei unterschiedliche Sichtweisen in das Buch einfließen und dadurch verschiedene Erfahrungen und Gedanken aufgegriffen werden.
Auch mit der Gestaltung konnte ich mich nicht recht anfreunden. Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich vom grünen Schriftzug und dem rosafarbenen Hardcover überrascht. Es war kein Lesebändchen oder Lesezeichen dabei, als Lesezeichenfee liebe ich so was. Das ist natürlich Geschmackssache, aber die äußere Aufmachung hatte bei mir andere Erwartungen geweckt. Im Inneren erwartet einen ein klassisches Sachbuch, überwiegend in Schwarz-Weiß gestaltet. Ergänzende Kästen, beispielsweise mit einer Visualisierungsmeditation, und ein QR-Code zum Herunterladen entsprechender Inhalte lockern den Text zwar etwas auf, konnten meinen ersten Eindruck aber nicht wirklich verbessern.
Der Schreibstil ist verständlich und persönlich, und grundsätzlich regt das Buch durchaus dazu an, über das eigene Leben, Entscheidungen und festgefahrene Verhaltensmuster nachzudenken. Was mir allerdings gefehlt hat, war die Leichtigkeit. Für mich war vieles zu sehr Ratgebertheorie und zu wenig mit neuen, überraschenden Erkenntnissen verbunden. Wer sich bisher kaum mit Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt hat, kann hier sicher wertvolle Denkanstöße finden. Ich persönlich habe jedoch kaum etwas Neues entdeckt.
Lesezeichenfees Fazit:
Leider hat mich „Selbstbestimmt“ weder optisch noch inhaltlich wirklich überzeugt. Vielleicht habe ich inzwischen einfach zu viele Sachbücher aus diesem Bereich gelesen, um noch viel Neues aus den behandelten Themen mitzunehmen. Das Buch ist deshalb keineswegs schlecht, hat meine Erwartungen aber deutlich verfehlt. Gerade vom Arkana Verlag, mit dem ich schon viele schöne Leseerfahrungen verbinde, hätte ich mir hier mehr Tiefe, Leichtigkeit und neue Impulse gewünscht.
Meine Bewertung: 2,5 von 5 Feensternchen.
Ohne Lesebändchen und ohne Aha-Momente
In ihrem Sachbuch „Selbstbestimmt – 7 Schritte, um das Leben zu leben, das du dir wünschst“, erschienen im Arkana Verlag, beschäftigen sich Eva-Maria Zurhorst und Annalena Zurhorst mit der Frage, warum wir häufig nicht das Leben führen, das wir uns eigentlich wünschen, und wie wir mehr Selbstbestimmung in unseren Alltag bringen können. Anhand von sieben Gründen zeigen die Autorinnen mögliche Ursachen auf und geben Denkanstöße, um eingefahrene Muster zu hinterfragen und das eigene Leben bewusster zu gestalten.
Schon das Thema Selbstbestimmung und die Idee, das Buch anhand von sieben Gründen aufzubauen, fand ich zunächst sehr interessant. Ich war gespannt, welche Erkenntnisse die Autorinnen vermitteln würden und ob ich vielleicht den einen oder anderen Gedanken für mich mitnehmen könnte.
Allerdings stellte sich beim Lesen relativ schnell heraus, dass mir vieles bereits aus anderen Ratgebern und Büchern zur Persönlichkeitsentwicklung bekannt war. Die angesprochenen Punkte sind nachvollziehbar und sicherlich wichtig, wirklich neue Perspektiven oder überraschende Aha-Momente blieben für mich jedoch aus. Einige Gedanken wiederholen sich zudem, sodass das Buch an manchen Stellen für meinen Geschmack etwas kürzer hätte ausfallen dürfen. Positiv ist, dass zwei unterschiedliche Sichtweisen in das Buch einfließen und dadurch verschiedene Erfahrungen und Gedanken aufgegriffen werden.
Auch mit der Gestaltung konnte ich mich nicht recht anfreunden. Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich vom grünen Schriftzug und dem rosafarbenen Hardcover überrascht. Es war kein Lesebändchen oder Lesezeichen dabei, als Lesezeichenfee liebe ich so was. Das ist natürlich Geschmackssache, aber die äußere Aufmachung hatte bei mir andere Erwartungen geweckt. Im Inneren erwartet einen ein klassisches Sachbuch, überwiegend in Schwarz-Weiß gestaltet. Ergänzende Kästen, beispielsweise mit einer Visualisierungsmeditation, und ein QR-Code zum Herunterladen entsprechender Inhalte lockern den Text zwar etwas auf, konnten meinen ersten Eindruck aber nicht wirklich verbessern.
Der Schreibstil ist verständlich und persönlich, und grundsätzlich regt das Buch durchaus dazu an, über das eigene Leben, Entscheidungen und festgefahrene Verhaltensmuster nachzudenken. Was mir allerdings gefehlt hat, war die Leichtigkeit. Für mich war vieles zu sehr Ratgebertheorie und zu wenig mit neuen, überraschenden Erkenntnissen verbunden. Wer sich bisher kaum mit Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt hat, kann hier sicher wertvolle Denkanstöße finden. Ich persönlich habe jedoch kaum etwas Neues entdeckt.
Lesezeichenfees Fazit:
Leider hat mich „Selbstbestimmt“ weder optisch noch inhaltlich wirklich überzeugt. Vielleicht habe ich inzwischen einfach zu viele Sachbücher aus diesem Bereich gelesen, um noch viel Neues aus den behandelten Themen mitzunehmen. Das Buch ist deshalb keineswegs schlecht, hat meine Erwartungen aber deutlich verfehlt. Gerade vom Arkana Verlag, mit dem ich schon viele schöne Leseerfahrungen verbinde, hätte ich mir hier mehr Tiefe, Leichtigkeit und neue Impulse gewünscht.
Meine Bewertung: 2,5 von 5 Feensternchen.