Britisches Krimiflair mit Suchtpotenzial

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Die Geschichte beginnt mit einer ungewöhnlichen Szene: Mitten in der Nacht sitzt auf einer Landstraße ein nackter, toter Mann auf einem Stuhl – mit einem Hirschgeweih auf dem Kopf. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen.

Wie ist er dorthin gelangt, wer war es und vor allem: warum? Diesen und noch vielen weiteren Fragen gehen die beiden Ermittler auf den Grund – Nicola Bridge als neue Leiterin und Harry Ward als neuer Kollege. Beide sind absolut sympathisch und ein tolles Duo: clever, schlagfertig und schnell.

Besonders gut gefällt mir das kleine Dorf als Schauplatz. Man hat direkt das Gefühl, dass hier jeder jeden kennt und trotzdem so einige Geheimnisse verborgen bleiben. Der Dorfpub als zentraler Treffpunkt, die Beziehungen der Bewohner untereinander und die Höhen und Tiefen im Leben der einzelnen Figuren machen die Geschichte lebendig und authentisch.

Für mich ist es ein rundum gelungenes Buch. Ich habe mich jeden Tag darauf gefreut, in die Geschichte zurückzukehren, mitzurätseln, wie es weitergeht, und einfach Zeit mit den Protagonisten zu verbringen.

Ein rundum gelungener Reihenauftakt, der definitiv Lust auf eine Fortsetzung macht.