Der Teufel verschwindet nicht
Wer Lust hat auf einen grundsoliden Whodunnit-Krimi ohne Firlefanz aus England, ist mit diesem Titel gut beraten. Der Autor war mir schon ein Begriff aus dem erfolgreichen Krimi-Mehrteiler Broadchurch, den wir in einem Rutsch anschauten, weil wir einfach immer wissen wollten, wie es weitergeht.
Auch hier schließen sich die Ermittlungen unmittelbar an einen recht skurrilen Mordfall an, wobei sich beide Detektive erst einmal in die Materie hineinfuchsen müssen. Der junge DC Harry Ward war noch nie mit so einem dramatischen Fall konfrontiert, und Detective Nicola Bridge versucht in dem Dorf einen Neustart nach einem familiären Drama. Die Privatangelegenheiten spielen aber nur im Hintergrund eine Rolle und werden nach und nach aufgedeckt.
In jedem der überschaubaren Kapitel steht eine Person im Mittelpunkt, ob Ermittler, Zeuge oder Verdächtiger. Dabei wird angedeutet, dass jeder irgendetwas verschweigt, und so entsteht Spannung. Mehrere haben ein Motiv und Chibnall führt uns in so manche Sackgasse bis zum überraschenden, aber psychologisch glaubwürdigen Ende. Wenn er einige Kapitel später einen Handlungsfaden wieder aufnimmt, musste ich auch gelegentlich zurückblättern, um den Zusammenhang herzustellen, aber alles ist konsequent und stimmig. Insgesamt kann ich diesen Titel allen Krimilesern empfehlen.
Auch hier schließen sich die Ermittlungen unmittelbar an einen recht skurrilen Mordfall an, wobei sich beide Detektive erst einmal in die Materie hineinfuchsen müssen. Der junge DC Harry Ward war noch nie mit so einem dramatischen Fall konfrontiert, und Detective Nicola Bridge versucht in dem Dorf einen Neustart nach einem familiären Drama. Die Privatangelegenheiten spielen aber nur im Hintergrund eine Rolle und werden nach und nach aufgedeckt.
In jedem der überschaubaren Kapitel steht eine Person im Mittelpunkt, ob Ermittler, Zeuge oder Verdächtiger. Dabei wird angedeutet, dass jeder irgendetwas verschweigt, und so entsteht Spannung. Mehrere haben ein Motiv und Chibnall führt uns in so manche Sackgasse bis zum überraschenden, aber psychologisch glaubwürdigen Ende. Wenn er einige Kapitel später einen Handlungsfaden wieder aufnimmt, musste ich auch gelegentlich zurückblättern, um den Zusammenhang herzustellen, aber alles ist konsequent und stimmig. Insgesamt kann ich diesen Titel allen Krimilesern empfehlen.