Düstere Geheimnisse hinter der idyllischen Dorfkulisse

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carina_s Avatar

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Septembermord beginnt direkt mit einem ziemlich ungewöhnlichen Mord. Mitten auf einer Straße wird der Wirt Jim Tiernan tot aufgefunden. Er wurde an einen Stuhl gefesselt und trägt ein Hirschgeweih auf dem Kopf. Schnell wird klar, dass hinter der Tat mehr steckt als ein gewöhnliches Verbrechen.
Die Ermittlungen übernehmen Nicola Bridge und der jüngere Harry Ward. Nicola ist gerade erst aus Liverpool in ihre alte Heimat Fleetcombe zurückgekehrt und kennt das Dorf und viele seiner Bewohner noch von früher. Doch je tiefer sie und Harry graben, desto deutlicher wird, dass hinter der idyllischen Fassade jede Menge Geheimnisse verborgen liegen.
Besonders gut gefallen hat mir diese typische britische Krimiatmosphäre. Ein kleines Küstendorf, jeder kennt jeden und trotzdem scheint niemand die ganze Wahrheit zu sagen. Dadurch gibt es viele mögliche Verdächtige und ich habe beim Lesen immer wieder überlegt, wer hinter dem Mord stecken könnte.
Auch Bridge und Ward funktionieren für mich als Ermittlerduo gut. Die beiden sind unterschiedlich und müssen sich erst aufeinander einstellen. Gleichzeitig bekommt man schon einen guten Einblick in Nicolas Privatleben und versteht, warum ihre Rückkehr nach Fleetcombe für sie nicht nur beruflich ein Neuanfang ist.
Der Krimi ist eher ruhig erzählt und setzt stärker auf Ermittlungen, Figuren und Geheimnisse als auf Action. Trotzdem bleibt die Geschichte spannend und es kommen immer wieder neue Informationen ans Licht, die den Blick auf die Bewohner verändern.
Für mich ein gelungener Auftakt einer neuen britischen Krimireihe mit einem ungewöhnlichen Mordfall, vielen Geheimnissen und einem Ermittlerduo, von dem ich gerne noch mehr lesen würde.