Durchwachsener Krimi
Liest man den Klappentext, rechnet man mit einem regelrechten Pageturner – eine Erwartung, die das Buch leider nicht ganz erfüllen kann. Die Geschichte hat zwar ihre spannenden Phasen, leidet aber immer wieder unter deutlichen Längen.
Der Autor nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere. Das gilt nicht nur für das Ermittlerteam – bei Detective Nicola Bridge samt privatem Familiendrama –, sondern auch für das Umfeld der Verdächtigen. Das ist psychologisch durchaus reizvoll, geht aber klar zu Lasten der Dynamik.
Ein großes Plus ist das ausgeklügelte Verflechten der Verdachtsmomente: Nahezu jeder Beteiligte hütet ein Geheimnis rund um die Mordnacht und besitzt ein Motiv. Während die Ermittlungen über weite Strecken schlüssig geschildert werden, enttäuscht der Schluss: Der finale Durchbruch der Polizei wirkt konstruiert und greift die vorherigen Puzzleteile kaum nachvollziehbar auf.
Der Autor nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere. Das gilt nicht nur für das Ermittlerteam – bei Detective Nicola Bridge samt privatem Familiendrama –, sondern auch für das Umfeld der Verdächtigen. Das ist psychologisch durchaus reizvoll, geht aber klar zu Lasten der Dynamik.
Ein großes Plus ist das ausgeklügelte Verflechten der Verdachtsmomente: Nahezu jeder Beteiligte hütet ein Geheimnis rund um die Mordnacht und besitzt ein Motiv. Während die Ermittlungen über weite Strecken schlüssig geschildert werden, enttäuscht der Schluss: Der finale Durchbruch der Polizei wirkt konstruiert und greift die vorherigen Puzzleteile kaum nachvollziehbar auf.