Ein grotesker Fall

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leseskorpion Avatar

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Sehr packend und emotional geschrieben ist die Geschichte dieses grotesken Mordes am Kneipenwirt von Fleetcombe. Er wird am frühen Morgen auffällig drapiert auf einer viel befahrenen Straße gefunden. Bei ihren Befragungen im Dorf stoßen Bridge und Ward auf eine Mauer von Schweigen und Lügen, die nur schwer zu durchdringen ist.
Der Krimi wird in einzelnen Kapiteln aus Sicht der verschiedenen Personen erzählt, die Verdächtigen kommen ebenso zu Wort wie die Ermittler. Diese Einteilung trägt erheblich zum Spannungsaufbau bei.
Viele Verdächtige, die alle irgendetwas zu verbergen haben und ebenso viele Motive sorgen dafür, dass von Beginn an Verwirrung herrscht. Kaum hat sich ein Verdacht aufgedrängt, wird er schon widerlegt und man fängt wieder an, mit den Ermittlern mitzurätseln. Die Auflösung ist dann ebenso überraschend wie stimmig. Insgesamt hat mir dieser schnörkellose Krimi ausnehmend gut gefallen.