Ein Ritualmord im ländlichen Dorset?
Auf einer Landstraße nahe des Dörfchens Fleetcombe wird eine grotesk hergerichtete männliche Leiche gefunden, der ein Hirschgeweih auf den Kopf gebunden wurde. Für die seit kurzem aufs Land versetzte Kommissarin Nicola Bridge und den jungen Ermittler Harry Ward beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, denn der Tote, der Pächter des hiesigen Dorfpubs, hatte nicht nur Freunde im Dorf und in der Vergangenheit bereits eine Gefängnisstrafe abgesessen.
Was sich wie ein spannender Krimi anhörte, war für mich allerdings eine ziemliche Enttäuschung. „Septembermord“ ist wohl das, was in manchen Rezensionen als „solider“ Krimi bezeichnet wird. Die Zutaten eines Krimis sind alle vorhanden, aber er reißt einen nicht vom Hocker. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und ich fand sie leider alles andere als spannend. Die Charaktere blieben für mich blass. Ich konnte mir weder ein Bild von Nicola, noch von Harry machen, von dem nur gesagt wird, dass er sehr gutaussehend ist. Nicola steckt in einer Ehekrise und leidet an Selbstzweifeln. Sie blieb mir fremd, ich konnte keine Empathie für sie entwickeln.
Man merkt dem Roman an, dass der Autor normalerweise Drehbücher schreibt. Ständig wechselt die Perspektive, die meisten Kapitel sind nur wenige Seiten lang. Was ich außerdem sehr ärgerlich finde, ist die Beschreibung des Inhalts durch den Verlag. Dort ist nämlich die Rede von einem Mörder, der darauf vertraut, dass das Dorf ihn schützt. Ich weiß nicht, wie man zu so einer Aussage kommen kann, denn an keiner Stelle im Buch kommt dies zur Sprache. Lassen die Verlage ihre Klappentexte inzwischen von KI erstellen? Wer immer dies geschrieben hat, hat das Buch jedenfalls nicht gelesen. Die Auflösung des Verbrechens ist zwar überraschend, für mich aber nicht sehr glaubhaft.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch als Film weitaus interessanter ist als die Romanvorlage dazu.
Was sich wie ein spannender Krimi anhörte, war für mich allerdings eine ziemliche Enttäuschung. „Septembermord“ ist wohl das, was in manchen Rezensionen als „solider“ Krimi bezeichnet wird. Die Zutaten eines Krimis sind alle vorhanden, aber er reißt einen nicht vom Hocker. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und ich fand sie leider alles andere als spannend. Die Charaktere blieben für mich blass. Ich konnte mir weder ein Bild von Nicola, noch von Harry machen, von dem nur gesagt wird, dass er sehr gutaussehend ist. Nicola steckt in einer Ehekrise und leidet an Selbstzweifeln. Sie blieb mir fremd, ich konnte keine Empathie für sie entwickeln.
Man merkt dem Roman an, dass der Autor normalerweise Drehbücher schreibt. Ständig wechselt die Perspektive, die meisten Kapitel sind nur wenige Seiten lang. Was ich außerdem sehr ärgerlich finde, ist die Beschreibung des Inhalts durch den Verlag. Dort ist nämlich die Rede von einem Mörder, der darauf vertraut, dass das Dorf ihn schützt. Ich weiß nicht, wie man zu so einer Aussage kommen kann, denn an keiner Stelle im Buch kommt dies zur Sprache. Lassen die Verlage ihre Klappentexte inzwischen von KI erstellen? Wer immer dies geschrieben hat, hat das Buch jedenfalls nicht gelesen. Die Auflösung des Verbrechens ist zwar überraschend, für mich aber nicht sehr glaubhaft.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch als Film weitaus interessanter ist als die Romanvorlage dazu.