Guter Krimi mit ordentlich Spannung!

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sigi1509 Avatar

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Als großer Fan von klassischen Kriminalgeschichten war ich unglaublich gespannt auf den Debütroman von Chris Chibnall. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern absolut übertroffen. Mit „Septembermord“ ist ihm ein absolut packender Auftakt gelungen, den man kaum aus der Hand legen kann.

Das Buch fängt direkt mit einer unglaublich starken, düsteren Atmosphäre an. Man spürt förmlich das typisch britische, leicht raue Flair von Dorset. Chibnall schafft es meisterhaft, dieses vermeintlich idyllische Dorfleben so zu beschreiben, dass man sofort merkt: Hinter den sauberen Fassaden brodelt es gewaltig. Die Dorfgemeinschaft ist eine eingeschworene Truppe, und als Leser versucht man die ganze Zeit, die Blicke und das Schweigen der Charaktere zu entschlüsseln.

Besonders gut gefallen hat mir das Ermittler-Duo. Nicola Bridge und Harry Ward sind keine fehlerfreien Superhelden, sondern wirken wie echte Menschen mit Ecken, Kanten und einer spürbaren Dynamik. Man merkt beim Lesen einfach, dass der Autor eigentlich Drehbücher schreibt – die Dialoge sind extrem knackig, sitzen auf den Punkt und treiben die Handlung ohne langatmig zu werden voran. Es gibt keine zähen Passagen, das Tempo bleibt durchweg hoch.

Für mich war das Spannendste, dass der Fall bis zum Schluss unvorhersehbar bleibt. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte den Täter entlarvt, gab es eine neue Wendung, die meine Theorie über den Haufen geworfen hat. Genau so muss ein guter Krimi sein! Für mich ein absolutes Lese-Highlight und eine klare Kaufempfehlung für alle, die intelligente, atmosphärische Kriminalromane lieben. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten!