Guter Start

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conny bee Avatar

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Das Cover ist ansprechend gestaltet und passend zur Atmosphäre, die in der Story hergestellt wird. Es ist düster und etwas trist in der Gemeinde Fleetcombe in Dorset. Dennoch hat es Detective Nicola Bridge aus privaten Gründen hierher zurück verschlagen. Und obwohl sie auf mehr Ruhe gehofft hat, wird sie gleich zu einem Mord gerufen, der so einige Fragen aufwirft. Gemeinsam mit DC Harry Ward, der noch recht neu im Job ist, versucht sie Licht ins Dunkel zu bringen. Nicola als Person ist gut dargestellt und ich konnte ihren Gedankengängen super folgen, auch ihre private Geschichte wird sehr gut mit den Ermittlungen verwoben. Das Zusammenspiel mit Ward gelingt gut und ich kann mir die Beiden super in weiteren Bänden vorstellen. Sie wirken authentisch und ergänzen sich super in den Ermittlungen.

Der Fall im Buch ist durchaus interessant und Nicolas Fähigkeit hinter die Fassaden der Dorfbewohner zu blicken, erzeugt zeitweise Spannung. Dass nicht alle Befragten sofort alles erzählen ist durchaus klar. Immer wieder werden Schleifen zu den gleichen Personen gebildet, manchmal entstehen mehr Fragen als Antworten. Dabei verlaufen die Ermittlungen eher ruhig, dennoch wollte ich als Leser natürlich wissen, was wirklich passiert ist und ob ich mit der ein oder anderen Spekulation richtig liege.

Insgesamt ist Septembermord ein packender, eher psychologisch angelegter Krimi, der zwar kein Pageturner ist, mich dennoch zum Weiterlesen verleiten konnte. Bridge und Ward sind authentische Ermittler, denen ich gerne in einem zweiten Band wieder begegne.