Hirschgeweih

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Geheimnisvoll, bedeckt, zurückhaltend, mysteriös, very british. Der Wirt des Pubs White Hart wird halbnackt auf einen Stuhl gefesselt mit einem Hirschgeweih auf dem Kopf tot aufgefunden. Detective Nicole Bridge ermittelt in diesem Fall. Sie hat sich erst kürzlich von der Stadt aufs Land versetzen lassen, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Mit von der Partie ist DC Harry Ward, Quereinsteiger und Metzgerssohn. Bei ihren Nachforschungen und Verhören stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens, es kommt aber heraus, dass Jim Tiernan kein unbeschriebenes Blatt war und so seine Feinde hatte. Ein jeder der Bewohner von Fleetcombe scheint so seine Geheimnisse zu haben und die beiden Ermittler müssen sich durch ein Lügengespinst durcharbeiten. Es scheint immer mehr Verdächtige zu geben. Sie stoßen auf Brandstiftung, Geldwäsche, Kindesvernachlässigung und sehr viel Alkohol. Als sie dann durch wirklich akribische Nachforschungen und vielen Zufällen auf den richtigen Täter treffen, ist das wirklich ein gewaltiger Showdown. Kein Mensch hätte damit gerechnet und den Lesern wird auf den letzten Seiten die Wahrheit präsentiert, die einen total schockiert. Alle unsere Vermutungen haben sich ins Nichts aufgelöst. Die Erzählweise ist abwechselnd in ruhiger Form und wird immer wieder von totaler Spannung und Nervenkitzel abgelöst. Hier wird auch auf die privaten Seiten der Detectives eingegangen, die nicht nur Superhelden sind, sondern im Alltag selbst ihre Probleme haben. Ich hoffe, dass dies der Auftakt zu einer neuen Krimireihe sein wird. Das Cover ist mit seinen Nebelbänken und den Türmen im Hintergrund eher beruhigend, als beängstigend. Hier erleben wir England in einem kleinen Dorf und man denkt, dass auch Landlords dort ansässig werden können.