Lügenkonstrukt

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bookworld91 Avatar

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Ein Dorf in England. Ein Toter auf der Bundesstraße. Doch was hat es mit dem Geweih auf sich? Das wollen die Ermittler Nicola Bridge und Harry Ward in „Septembermord“ herausfinden.

Der Wirt der Kneipe „White Hart“ wird mit einem Geweih drapiert und Tod auf der Bundesstraße hinterlassen. Was war passiert? Nicola Bridge und Harry Wardy begeben sich auf Spurensuche und stoßen auf ein Netz aus Intrigen und Lügen- doch finden sie die Lösung?

Ich habe mich von Beginn an gut unterhalten gefühlt. Sei es die humorvolle Beschreibung der Szenerie, die Geschichten der Zeugen oder die vielschichtigen Lügenkonstrukte- durch die bildhaften Beschreibungen voller Attribute wurde ich als Leserin abgeholt und mitgenommen auf Ermittlungen.

Auch die beiden Ermittler kommen authentisch rüber. Mit ihrem eigenen Ballast erscheinen sie menschlich und lebensnah. Durch die leichten Ermittlungsfehler habe ich mich herrlich amüsiert und erkannt, dass Ermittlungen nachdenken und Kooperation erfordern.

Das einzige, was mein Lesevergnügen geschmälert hat, war das auf der Stelle treten und immer wieder kehrende Lügen ohne neue Erkenntnisse. Hier hätte ich mich zum Beispiel über Reflexion oder noch besser klar formulierte Zweifel gefreut. So gebe ich den unterhaltsamen Krimi vier Sterne.