Mal was anderes

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ecinev Avatar

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Dieser Debütroman hat mich sehr überrascht. In einem kleine Dorf im Dorset wird ein Kneipenwirt nachts bizarr in Szene gesetzt tot aufgefunden. Die erste Bewährungsprobe für die in ihre Heimat zurückgekehrte Detective Sergeant Nicola Bridge und DC Harry Ward. Die Ausstattung ist armselig, Verdächtigen gibt es dafür umso mehr. Die Ermittlungen zeigen, es ist längst nich die ruhige dörfliche Idylle in Fleetcombe.

Die Personen werden gut dargestellt. Der Kneipenwirt Jim Thiernan war früher im Gefängnis und kämpft jetzt mit den Finanzen. Seine Schwester ist eher still und bleibt etwas im Hintergrund. Dagegen die regelmäßigen Kneipengäste, der Banjo Spieler Deakins dessen Familie in der Vergangenheit Opfer eines Verbrechens wurde, der Postbote Eddie der häufig mehr trinkt als ihm guttut und der nicht-binäre Frisör Frankie der Jim als regelmäßigen Kunden kennt.

Am Ende kommt es zu einer dicken Überraschung und es kehrt wieder Ruhe ein. Das Buch hatte einige Längen mit dem schwierigen Familienleben von Bridge und sprachlich war es auch nicht sehr herausfordernd. Trotzdem hoffe ich auf weitere Bücher mit dem Ermittlerpaar.