Solider Krimi
Als ich mitbekommen habe, dass Chris Chibnall, der Autor der Fernsehserie „Broadchurch“, einen Krimi geschrieben hat, habe ich mich sehr aufs Lesen gefreut, da ich die Serie spannend und atmosphärisch fand.
Auch in seinem Romandebüt wird man sogleich mitten ins Geschehen hineinkatapultiert, denn im fiktiven Küstenort Fleetcombe in der Grafschaft Dorset wurde ein brutaler Mord verübt. Detective Nicola Bridge, die vor kurzem erst aus Liverpool in ihren Heimatort zurückgekehrt ist, und der junge DC Harry Ward, der das ein oder andere Fettnäpfchen nicht auslässt, müssen in einer Dorfgemeinschaft voller Geheimnisse und Lügen ermitteln und dringen Stück für Stück zur Lösung des Falles vor.
Der Krimi liest sich flüssig und schnell; man merkt, dass der Autor etwas vom Schreiben versteht. Das Setting ist sehr bildhaft beschrieben und ich konnte mir die Landschaft Dorsets sehr gut vor Augen führen (ich war selbst auch schon dort). Zudem bietet der Krimi solide Unterhaltung bis zum Schluss, was mich jedoch auch schon zum Kritikpunkt bringt: Spannung kommt hier meiner Meinung nach kaum auf. Die Handlung ist irgendwie vorhersehbar und die Figuren bleiben farblos. Ich hätte mir mehr Tiefe und Überraschungen gewünscht, da ich das Gefühl hatte, das Storytelling so schon in etlichen Krimis gelesen zu haben.
Im Großen und Ganzen ist der Roman etwas hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, ich kann ihn jedoch trotzdem empfehlen, wenn man einen unterhaltsamen und nicht zu schwer zu lesenden Krimi sucht.
Auch in seinem Romandebüt wird man sogleich mitten ins Geschehen hineinkatapultiert, denn im fiktiven Küstenort Fleetcombe in der Grafschaft Dorset wurde ein brutaler Mord verübt. Detective Nicola Bridge, die vor kurzem erst aus Liverpool in ihren Heimatort zurückgekehrt ist, und der junge DC Harry Ward, der das ein oder andere Fettnäpfchen nicht auslässt, müssen in einer Dorfgemeinschaft voller Geheimnisse und Lügen ermitteln und dringen Stück für Stück zur Lösung des Falles vor.
Der Krimi liest sich flüssig und schnell; man merkt, dass der Autor etwas vom Schreiben versteht. Das Setting ist sehr bildhaft beschrieben und ich konnte mir die Landschaft Dorsets sehr gut vor Augen führen (ich war selbst auch schon dort). Zudem bietet der Krimi solide Unterhaltung bis zum Schluss, was mich jedoch auch schon zum Kritikpunkt bringt: Spannung kommt hier meiner Meinung nach kaum auf. Die Handlung ist irgendwie vorhersehbar und die Figuren bleiben farblos. Ich hätte mir mehr Tiefe und Überraschungen gewünscht, da ich das Gefühl hatte, das Storytelling so schon in etlichen Krimis gelesen zu haben.
Im Großen und Ganzen ist der Roman etwas hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, ich kann ihn jedoch trotzdem empfehlen, wenn man einen unterhaltsamen und nicht zu schwer zu lesenden Krimi sucht.