Spannung ab der ersten Seite

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isis55 Avatar

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Tiefste englische Provinz und dann ein Mord, bei dem das Opfer öffentlich zur Schau gestellt wird. Protagonisten mit Ecken und Kanten, authentisch, glaubwürdig, ehrlich geschildert. Das Opfer kannte alle im Dorf und alle kannten ihn. Er kannte auch ihre Sorgen, Freuden und Geheimnisse. Wurde ihm das zum Verhängnis? Wusste er zu viel über jemanden? Das gilt es von den Ermittlern herauszufinden. Nicola Bridge und Harry Ward machen dabei einen sehr guten Job und das, obwohl ihre Ressourcen sehr begrenzt sind.

Den Spannungsaufbau finde ich gelungen. Die Handlung entwickelt sich langsam und unaufgeregt. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar. Das hat mir besonders gut gefallen. Mir sind ein paar kleine Unstimmigkeiten aufgefallen, die aber auch Übersetzungsfehler sein können. Ansonsten habe ich nichts auszusetzen. Das Buch bietet gute Unterhaltung und bekommt von mir eine Leseempfehlung.