Zu langweilig
Septembermord von Chris Chibnall hat mir leider gar nicht gefallen. Der Anfang ist ja noch ganz gut, mitten auf einer Landstraße wird eine Leiche auf einem Stuhl mit einem aufgesetzten Geweih gefunden. Und danach wird das Buch leider immer langweiliger. Sowohl die Ernittler Nicola Bridge und Harry Ward, sowie alle anderen Charaktere, bleiben einfach nur blass und langweilig. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt wann denn endlich der Krimi los geht. Aber es plätschert dauerhaft nur vor sich hin. Selbst die Auflösung war nicht spannend. Man konnte es schon relativ früh ahnen wer dahinter steckt und somit gab es auch da keinen aha Moment mehr. Das Dorf ist komisch, alle haben irgendwas zu verheimlichen und dennoch hat man nie dieses Gefühl, dass man wissen möchte wie es weiter geht oder gefesselt dran bleiben will. Der Schreibstil hat mir relativ gut gefallen, außer die teilweise sehr in die Länge gezogenen Beschreibungen haben mir nicht gefallen, ist ja kein historischer Roman. Von mir gibt es leider nicht mehr als 2 Sterne und ich kann dieses Buch nur Lesern empfehlen, die es wirklich ultra ruhig in einem Krimi mögen.