Schlangen sind die Schlüssel

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eviesk Avatar

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Das einzige, was Stein von seiner Mutter hat, ist ein altes Foto. Als er zu dem Ort geht, wo es aufgenommen wurde, landet er unter der Erde und ein Schlangenzug kommt auf ihn zugefahren. Ein Mädchen aus dem Zug hilft ihm hinein und sie versuchen gemeinsam das Rätsel um seine Mutter zu lösen.

Stein ist ein gutmütiger Junge, mit dem man mitfiebert. Man wünscht sich, dass er seine Mutter findet und man begleitet ihn gerne auf diesem Abenteuer. Dia ist das Mädchen, mit welchem er sich im Zug anfreundet. Sie ist ein aufgewecktes und kluges Kind. Die Bewohner des Schlangenzuges haben ihre Eigenheiten, was sie faszinierend macht.
Die Handlung ist interessant und auch etwas skurril. Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte zu finden, danach konnte sie mich aber packen. Durchgehend ist man neugierig, welchen Bereich man im Zug nun erkunden oder auf wen man treffen wird. Das Buch lädt zum Miträtseln ein und kann mit der ein oder anderen Wendung punkten. Ein paar der Fragen, die man sich stellt, werden beantwortet, manche aber auch noch nicht. Das Ende macht neugierig auf den Folgeband.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und locker, weshalb man einen guten Lesefluss hat. Auch sind die Kapitel kurz, weshalb man das Gefühl hat, das man nur so durch die Geschichte fliegt.
Die Illustrationen finde ich sehr gelungen. Sie passen gut zur eher düsteren Atmosphäre und sind ansprechend gemacht. Durch sie kann man sich gut in die Umgebung hineindenken. Es gibt Zeichnungen, die eine ganze Doppelseite einnehmen, oder auch kleine, die den Text verbildlichen.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man eine interessante und gleichzeitig auch skurrile Abenteuergeschichte lesen möchte, die eine außergewöhnliche Atmosphäre hat und ein paar Wendungen für einen bereithält. Die Protagonisten schließt man ins Herz und die Illustrationen machen die Geschichte besonders.