Bunt, schräg, liebevoll
Mein erster Eindruck von "Sie wollen uns erzählen" ist direkt positiv, vor allem wegen Cover und Ton. Das Cover wirkt auf mich wie ein impressionistisches Mosaik: farbenfroh, kräftig, leicht abstrakt. Kein simples Foto, eher „anders“, und ich vermute, das soll die Neurodiversität der zwei Hauptfiguren widerspiegeln.
In der Geschichte geht es um Oz und seine Mutter Ann, beide neurodivers, und um die verschwundene Großmutter. Der Erzählstil ist humorvoll, aber nicht auf Kosten der Figuren. Oz’ ADHS wird anschaulich dargestellt, und auch Ann wirkt nachvollziehbar. Besonders mochte ich, wie empathisch und liebevoll Oz’ Vater Christian über die beiden nachdenkt: nicht nur „anstrengend“, sondern auch schön und ungewöhnlich und eben, wie ähnlich sie sich sind.
Ich erwarte eine humorvolle Suche nach der Großmutter, mal mit und mal trotz Neurodiversität. Gerade weil Humor und Figurenzeichnung so gut funktionieren, würde ich definitiv weiterlesen.
In der Geschichte geht es um Oz und seine Mutter Ann, beide neurodivers, und um die verschwundene Großmutter. Der Erzählstil ist humorvoll, aber nicht auf Kosten der Figuren. Oz’ ADHS wird anschaulich dargestellt, und auch Ann wirkt nachvollziehbar. Besonders mochte ich, wie empathisch und liebevoll Oz’ Vater Christian über die beiden nachdenkt: nicht nur „anstrengend“, sondern auch schön und ungewöhnlich und eben, wie ähnlich sie sich sind.
Ich erwarte eine humorvolle Suche nach der Großmutter, mal mit und mal trotz Neurodiversität. Gerade weil Humor und Figurenzeichnung so gut funktionieren, würde ich definitiv weiterlesen.