Nicht ganz das, was ich erwartet hatte
„Sie wollen uns erzählen“ von Birgit Birnbacher ist ein thematisch wie ich finde unheimlich wichtiges Buch! Wir sind hier quasi von Beginn an mit den schwierigen Umständen von Ann und ihrem Sohn Oz konfrontiert. Beide haben es durch ADHS in ihrem Leben, schulisch, beruflich und auch im privaten Bereich nicht leicht. Hier zeigt Birgit Birnbacher sehr gut auf, wie schwierig es mitunter das Unverständnis in der Gesellschaft es Menschen machen kann... gleichzeitig spürt man, wie sehr sie im Alltag damit einfach zu kämpfen haben und dann kommt noch das schwere Thema Demenz, Krankheit etc. hinzu.
Birgit Birnbacher vereint hier viele wichtige Thematiken und zeigt, wie das funktionieren kann, oder eben auch nicht, in unserem gesellschaftlichen Chaos mit all seinen Hürden.
Für mich persönlich gab es hier viele Punkte, die zum nachdenken angeregt haben, und ich empfand das Buch definitiv als lesenswert, allein um sich mit den einzelnen Themen mal zu konfrontieren und auseinander zu setzen. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir die Erzählweise doch zu oberflächlich war und gerade Ann und Oz mir auf emotionaler Ebene nicht nah genug kommen konnten. Es wurde halt viel wichtiges angerissen, wo ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht hätte um noch mehr mit dem Herzen dabei sein zu können. Ich verstehe hier den Ansatz durch die gewisse Nüchternheit die Dinge ungeschönt aufzuzeigen, mich konnte es dadurch aber einfach emotional nicht so erreichen, wie ich es mir erhofft hatte.
Birgit Birnbacher vereint hier viele wichtige Thematiken und zeigt, wie das funktionieren kann, oder eben auch nicht, in unserem gesellschaftlichen Chaos mit all seinen Hürden.
Für mich persönlich gab es hier viele Punkte, die zum nachdenken angeregt haben, und ich empfand das Buch definitiv als lesenswert, allein um sich mit den einzelnen Themen mal zu konfrontieren und auseinander zu setzen. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir die Erzählweise doch zu oberflächlich war und gerade Ann und Oz mir auf emotionaler Ebene nicht nah genug kommen konnten. Es wurde halt viel wichtiges angerissen, wo ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht hätte um noch mehr mit dem Herzen dabei sein zu können. Ich verstehe hier den Ansatz durch die gewisse Nüchternheit die Dinge ungeschönt aufzuzeigen, mich konnte es dadurch aber einfach emotional nicht so erreichen, wie ich es mir erhofft hatte.