Über die Definition von Norm
Der 9-jährige Oz ist ein besonderes Kind. Aufmüpfig, ungeduldig, mag keine Regeln, spielt nicht wie andere Kids, kann sich schlecht konzentrieren, hat Mühe sich zu regulieren und wild tanzende Gedanken in Situationen, wo er sich beherrschen sollte. Im Regelschulsystem fällt er früh auf, wird abgeklärt und beurteilt - wieder und wieder.
Es ist die Geschichte eines neurodivergenten Jungen und seiner Familie, die an ihre Grenzen stossen. Wir begleiten die zermürbende und oft verzweifelte Suche nach einer richtigen Diagnose, geeigneten Therapien, Behandlungen, Medikamenten, alternativen Schulen. Die Mutter ist selbst sehr impulsiv, labil und hangelt sich beruflich von einer Befristung zur nächsten. Sie und ihr Mann haben sich längst gegenseitig aufgerieben im schwierigen Alltag. Alles an ihr ist müde. Doch unermüdlich bleibt sie im Kampf für ihren Sohn. Denn auch das ist ihr Kind: sehr empathisch, freundlich zugewandt, fantasievoll, mit überdurchschnittlicher Beobachtungs- und Auffassungsgabe, ein Schnelldenker. Sieht denn keiner sein Potenzial? Als nun seine schräge Oma Zäzilia aus dem Krankenhaus verschwindet, spitzt sich die Lage vollends zu...
Die Autorin lässt ein lebendiges Setting entstehen und direkt ab der ersten Seite bist du mittendrin in dieser Familienkonstellation. Die komplexe Thematik über Kinder ausserhalb der Norm hat auch mich als Nichtmutter zutiefst berührt und ins Reflektieren gebracht. Frau Birnbacher ist eine äusserst einfühlsame Betrachterin. Sie gibt die Gedankenwelt der Protagonisten ehrlich und als reinste Essenz wieder und hält der Familie damit durchgehend den Raum.
Es ist die Geschichte eines neurodivergenten Jungen und seiner Familie, die an ihre Grenzen stossen. Wir begleiten die zermürbende und oft verzweifelte Suche nach einer richtigen Diagnose, geeigneten Therapien, Behandlungen, Medikamenten, alternativen Schulen. Die Mutter ist selbst sehr impulsiv, labil und hangelt sich beruflich von einer Befristung zur nächsten. Sie und ihr Mann haben sich längst gegenseitig aufgerieben im schwierigen Alltag. Alles an ihr ist müde. Doch unermüdlich bleibt sie im Kampf für ihren Sohn. Denn auch das ist ihr Kind: sehr empathisch, freundlich zugewandt, fantasievoll, mit überdurchschnittlicher Beobachtungs- und Auffassungsgabe, ein Schnelldenker. Sieht denn keiner sein Potenzial? Als nun seine schräge Oma Zäzilia aus dem Krankenhaus verschwindet, spitzt sich die Lage vollends zu...
Die Autorin lässt ein lebendiges Setting entstehen und direkt ab der ersten Seite bist du mittendrin in dieser Familienkonstellation. Die komplexe Thematik über Kinder ausserhalb der Norm hat auch mich als Nichtmutter zutiefst berührt und ins Reflektieren gebracht. Frau Birnbacher ist eine äusserst einfühlsame Betrachterin. Sie gibt die Gedankenwelt der Protagonisten ehrlich und als reinste Essenz wieder und hält der Familie damit durchgehend den Raum.