Zwischen alten Wunden und der Hoffnung, endlich anzukommen
Silent Whispers von Sophia Como ist eine gefühlvolle Small-Town-Romance, die für mich vor allem von ihrer besonderen Atmosphäre und ihren beiden verletzlichen Hauptfiguren lebt.
Schon der Einstieg macht neugierig: Giulia ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und möchte vor allem eines – nicht gefunden werden. Als Scott Collister sie verletzt in den Wäldern von Coker Creek entdeckt, nimmt er sie mit auf die Farm seiner Familie. Eigentlich möchte Giulia nur kurz bleiben, doch ausgerechnet dort findet sie etwas, das sie schon lange nicht mehr hatte: einen Ort, an dem sie langsam zur Ruhe kommen kann.
Besonders gefallen hat mir das Setting rund um die Farm und das kleine Cottage am Waldrand. Die Natur, die Weite und das ruhigere Leben bilden einen wunderschönen Kontrast zu den schweren Erinnerungen, die Giulia mit sich herumträgt. Dadurch bekommt die Geschichte trotz ihrer ernsteren Themen immer wieder etwas Wohliges und beinahe Entschleunigendes.
Giulia mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Hinter ihrer Vorsicht und ihrem Wunsch, niemanden zu nah an sich heranzulassen, steckt eine verletzliche, aber gleichzeitig starke junge Frau. Nach und nach versteht man immer besser, warum Vertrauen für sie so schwierig geworden ist. Auch Scott trägt sein eigenes Päckchen mit sich herum. Anfangs wirkt er sehr verschlossen und teilweise abweisend, doch gerade deshalb fand ich es schön zu beobachten, wie sich seine Fassade Stück für Stück verändert.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich angenehm langsam. Statt einer überstürzten Romanze bekommt man einen schönen Slow Burn, bei dem Vertrauen und gegenseitiges Verständnis eine große Rolle spielen. Silent Whispers bei Thalia führt das Buch entsprechend unter anderem mit den Tropes „Small Town“ und „Slow Burn“.
Mir gefällt außerdem, dass sich die Geschichte nicht ausschließlich auf die Liebe konzentriert. Familie, Verlust, Ängste, Geheimnisse und die Frage, ob man seiner Vergangenheit wirklich davonlaufen kann, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Gerade dadurch bekommen Giulia und Scott mehr Tiefe und ihre Verbindung wirkt für mich umso emotionaler.
Im weiteren Verlauf nimmt auch die Spannung noch einmal zu, denn Giulias Vergangenheit lässt sich natürlich nicht für immer verdrängen. Gerade diese Mischung aus ruhigen, romantischen Momenten und einer unterschwelligen Bedrohung hat dafür gesorgt, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.
Sophia Comos Schreibstil empfand ich als flüssig, emotional und sehr bildhaft. Besonders die Natur und das Farmleben konnte ich mir beim Lesen wunderbar vorstellen. Gleichzeitig schafft sie es, auch die schwereren Gefühle ihrer Figuren greifbar zu machen, ohne dass die Geschichte durchgehend bedrückend wirkt.
Fazit:
Silent Whispers ist eine emotionale Liebesgeschichte über zwei Menschen, die beide auf ihre eigene Weise vor der Vergangenheit davonlaufen und erst lernen müssen, dass Ankommen manchmal auch bedeutet, einem anderen Menschen wieder zu vertrauen. Besonders die idyllische Farmatmosphäre, die langsame Annäherung zwischen Giulia und Scott und die Mischung aus Romance, Geheimnissen und ernsteren Themen haben mir gefallen.
Schon der Einstieg macht neugierig: Giulia ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und möchte vor allem eines – nicht gefunden werden. Als Scott Collister sie verletzt in den Wäldern von Coker Creek entdeckt, nimmt er sie mit auf die Farm seiner Familie. Eigentlich möchte Giulia nur kurz bleiben, doch ausgerechnet dort findet sie etwas, das sie schon lange nicht mehr hatte: einen Ort, an dem sie langsam zur Ruhe kommen kann.
Besonders gefallen hat mir das Setting rund um die Farm und das kleine Cottage am Waldrand. Die Natur, die Weite und das ruhigere Leben bilden einen wunderschönen Kontrast zu den schweren Erinnerungen, die Giulia mit sich herumträgt. Dadurch bekommt die Geschichte trotz ihrer ernsteren Themen immer wieder etwas Wohliges und beinahe Entschleunigendes.
Giulia mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Hinter ihrer Vorsicht und ihrem Wunsch, niemanden zu nah an sich heranzulassen, steckt eine verletzliche, aber gleichzeitig starke junge Frau. Nach und nach versteht man immer besser, warum Vertrauen für sie so schwierig geworden ist. Auch Scott trägt sein eigenes Päckchen mit sich herum. Anfangs wirkt er sehr verschlossen und teilweise abweisend, doch gerade deshalb fand ich es schön zu beobachten, wie sich seine Fassade Stück für Stück verändert.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich angenehm langsam. Statt einer überstürzten Romanze bekommt man einen schönen Slow Burn, bei dem Vertrauen und gegenseitiges Verständnis eine große Rolle spielen. Silent Whispers bei Thalia führt das Buch entsprechend unter anderem mit den Tropes „Small Town“ und „Slow Burn“.
Mir gefällt außerdem, dass sich die Geschichte nicht ausschließlich auf die Liebe konzentriert. Familie, Verlust, Ängste, Geheimnisse und die Frage, ob man seiner Vergangenheit wirklich davonlaufen kann, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Gerade dadurch bekommen Giulia und Scott mehr Tiefe und ihre Verbindung wirkt für mich umso emotionaler.
Im weiteren Verlauf nimmt auch die Spannung noch einmal zu, denn Giulias Vergangenheit lässt sich natürlich nicht für immer verdrängen. Gerade diese Mischung aus ruhigen, romantischen Momenten und einer unterschwelligen Bedrohung hat dafür gesorgt, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.
Sophia Comos Schreibstil empfand ich als flüssig, emotional und sehr bildhaft. Besonders die Natur und das Farmleben konnte ich mir beim Lesen wunderbar vorstellen. Gleichzeitig schafft sie es, auch die schwereren Gefühle ihrer Figuren greifbar zu machen, ohne dass die Geschichte durchgehend bedrückend wirkt.
Fazit:
Silent Whispers ist eine emotionale Liebesgeschichte über zwei Menschen, die beide auf ihre eigene Weise vor der Vergangenheit davonlaufen und erst lernen müssen, dass Ankommen manchmal auch bedeutet, einem anderen Menschen wieder zu vertrauen. Besonders die idyllische Farmatmosphäre, die langsame Annäherung zwischen Giulia und Scott und die Mischung aus Romance, Geheimnissen und ernsteren Themen haben mir gefallen.