Das ist genau die Art von Geschichte, bei der ich weiterlesen MUSS

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schnukilein1904 Avatar

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Schon das Cover von „Six Ways to Watch You Fall“ hat mich sofort neugierig gemacht. Es wirkt düster, geheimnisvoll und durch die große Sechs und die teilweise verdeckten Gesichter auch irgendwie bedrohlich. Man weiß sofort: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht.

Und dann dieser Einstieg. Direkt auf der ersten Seite bekommt Archer eine völlig verstörende Wahl: Finger brechen oder sich „Mörder“ auf die Stirn tätowieren lassen. Tut er nichts, soll Henry Reed sterben. Dazu die Angabe „1/6“. Ganz ehrlich: Wie soll man nach so einem Einstieg bitte aufhören zu lesen?

Besonders gut gefällt mir die Atmosphäre der Vale International. Ein Eliteinternat in einer ehemaligen Psychiatrie, zugemauerte Bereiche, Gerüchte über verschwundene Patienten und dann noch diese merkwürdigen Drohungen. Das hat für mich genau die richtige Mischung aus Thriller, Mystery und einer ziemlich düsteren Vergangenheit.

Gleichzeitig mag ich den Schreibstil sehr. Trotz der bedrohlichen Geschichte gibt es immer wieder trockenen Humor und lockere Dialoge, besonders durch Hazel und Nick. Dadurch liest sich die Geschichte unglaublich schnell und die Figuren wirken sofort lebendig.

Spätestens als Archer tatsächlich unter der alten Eiche nachsieht und dort Hammer und Tätowiergerät findet, war für mich klar: Das ist kein harmloser Streich. Und natürlich endet die Leseprobe auch noch mit einem markerschütternden Schrei.

Danke auch. Jetzt will ich natürlich wissen, was passiert ist, wer hinter den sechs Aufgaben steckt und vor allem, was die Ereignisse in Mexiko damit zu tun haben. Genau solche Leseproben sind gemein: Man liest ein paar Seiten und hängt sofort drin.