Dunkle Vergangenheit und gefährliche Spiele

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nickithecat Avatar

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Schon das Cover hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Die auffällige gelbe „6“ vor dem dunklen Hintergrund und die geheimnisvollen Gesichter vermitteln direkt eine unheimliche Stimmung und passen sehr gut zum Jugendthriller. Auch die Leseprobe selbst konnte diesen ersten Eindruck bestätigen.

Der Schreibstil von Colin Hadler ist flüssig, modern und bildhaft. Besonders das Internat Vale International hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Vergangenheit des Gebäudes als ehemaliges Sanatorium und die vielen ungewöhnlichen Details sorgen dafür, dass man schnell das Gefühl bekommt, dass hinter der Fassade der angesehenen Schule etwas nicht stimmt. Gleichzeitig bringen die humorvollen Momente etwas Leichtigkeit in die ansonsten angespannte Atmosphäre.

Auch die Charaktere wirken bereits sehr authentisch. Archer ist mit seiner sarkastischen Art ein sympathischer Protagonist, während Nick und Hazel die Gruppendynamik schön ergänzen. Gleichzeitig merkt man, dass die Figuren von vergangenen Ereignissen belastet sind und längst nicht alle Geheimnisse offenliegen. Gerade diese Mischung aus Freundschaft, unausgesprochenen Gefühlen und dunklen Erlebnissen macht neugierig.

Besonders der geheimnisvolle gelbe Umschlag und das perfide Spiel haben mich sofort gepackt. Die gestellten Aufgaben lassen erahnen, wie weit der unbekannte Drahtzieher zu gehen bereit ist. Als die Leseprobe schließlich mit einem erschreckenden Moment endet, möchte man natürlich unbedingt erfahren, was wirklich passiert ist und wer hinter den Drohungen steckt.

Insgesamt verspricht die Geschichte eine spannende Mischung aus Internatsgeheimnissen, psychischem Druck, Freundschaft und überraschenden Wendungen. Die Leseprobe hat definitiv Lust auf mehr gemacht.