Ein gelber Umschlag, sechs Entscheidungen und keine Auswege ✉️
Cover & Gestaltung:
Das Cover gefällt mir richtig gut, es passt perfekt zum ersten Band der Reihe. Die große, knallgelbe Zahl Sechs sticht sofort ins Auge, genau wie der daran aufgehängte, gelbe Umschlag, der im Buch eine verdammt unheimliche Rolle spielt. Die unkenntlich gemachten Gesichter der Jugendlichen im Hintergrund geben dem Ganzen sofort diesen typischen Thrillervibe, bei dem man spürt, dass hier tief sitzende Geheimnisse vergraben sind.
Schreibstil & Atmosphäre:
Der Schreibstil von Colin Hadler hat mich ab der ersten Seite wieder gepackt, er schreibt richtig schön flüssig, bildhaft und bringt genau das richtige Maß an trockenem Humor mit rein. Besonders die Atmosphäre des Internats Vale International, das früher ein Psychiatrie-Sanatorium war, ist richtig genial aufgebaut. Ich hatte direkt ein klares Bild vor Augen, von den gläsernen Lampen an den Decken, den vermauerten Zugängen im Gebäude bis hin zu der vollverglasten Mensa, die alle nur das Aquarium nennen. Ich finde man spürt einfach sofort, dass an dieser schicken Schule irgendwas ganz gewaltig faul ist.
Charaktere & Erwartungen:
Archer war mir als Protagonist sofort sympathisch, seine sarkastische Art und sein Job als Social-Media-Verantwortlicher der Schule machen ihn extrem greifbar. Die Dynamik zwischen ihm und seinen Freunden ist herrlich echt. Nick ist einfach zu gut. Allein die Aktion mit dem ausgehöhlten Buch in der Bibliothek oder wie er Archer stur zwingt mit ihm Mario Kart zu spielen. Er bringt einfach genau den richtigen Humor rein, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Und Hazel wirkt wie der verlässliche Anker, auch wenn die Ereignisse aus dem vergangenen Sommer in Mexiko wie ein dunkler Schatten über der Gruppe liegen. Dass Archer tatsächlich die vergrabene Tasche unter der alten Eiche ausgräbt und plötzlich mit einem Hammer und einem Tätowiergerät vor Henry Reed an der Schlammgrube steht, zeigt so gut, wie schnell ihn die Situation völlig aus dem Konzept bringt.
Warum ich weiterlesen möchte:
Der Aufhänger mit dem perfiden Spiel lässt mir absolut keine Ruhe mehr. Dieser erste gelbe Umschlag mit der Aufschrift 1/6 und der Aufgabe, sich entweder den Finger zu brechen, sich das Wort Mörder auf die Stirn zu tätowieren oder Henry Reeds Tod in Kauf zu nehmen, ist schon absolut spannend. Und dann endet die Leseprobe nach dem scheinbar erlösenden Ablauf der 24 Stunden mitten in der Nacht ausgerechnet mit diesem markerschütternden Schrei. Ich muss einfach wissen, ob die Drohung wahr geworden ist, und wer hinter all dem steckt.
Das Cover gefällt mir richtig gut, es passt perfekt zum ersten Band der Reihe. Die große, knallgelbe Zahl Sechs sticht sofort ins Auge, genau wie der daran aufgehängte, gelbe Umschlag, der im Buch eine verdammt unheimliche Rolle spielt. Die unkenntlich gemachten Gesichter der Jugendlichen im Hintergrund geben dem Ganzen sofort diesen typischen Thrillervibe, bei dem man spürt, dass hier tief sitzende Geheimnisse vergraben sind.
Schreibstil & Atmosphäre:
Der Schreibstil von Colin Hadler hat mich ab der ersten Seite wieder gepackt, er schreibt richtig schön flüssig, bildhaft und bringt genau das richtige Maß an trockenem Humor mit rein. Besonders die Atmosphäre des Internats Vale International, das früher ein Psychiatrie-Sanatorium war, ist richtig genial aufgebaut. Ich hatte direkt ein klares Bild vor Augen, von den gläsernen Lampen an den Decken, den vermauerten Zugängen im Gebäude bis hin zu der vollverglasten Mensa, die alle nur das Aquarium nennen. Ich finde man spürt einfach sofort, dass an dieser schicken Schule irgendwas ganz gewaltig faul ist.
Charaktere & Erwartungen:
Archer war mir als Protagonist sofort sympathisch, seine sarkastische Art und sein Job als Social-Media-Verantwortlicher der Schule machen ihn extrem greifbar. Die Dynamik zwischen ihm und seinen Freunden ist herrlich echt. Nick ist einfach zu gut. Allein die Aktion mit dem ausgehöhlten Buch in der Bibliothek oder wie er Archer stur zwingt mit ihm Mario Kart zu spielen. Er bringt einfach genau den richtigen Humor rein, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Und Hazel wirkt wie der verlässliche Anker, auch wenn die Ereignisse aus dem vergangenen Sommer in Mexiko wie ein dunkler Schatten über der Gruppe liegen. Dass Archer tatsächlich die vergrabene Tasche unter der alten Eiche ausgräbt und plötzlich mit einem Hammer und einem Tätowiergerät vor Henry Reed an der Schlammgrube steht, zeigt so gut, wie schnell ihn die Situation völlig aus dem Konzept bringt.
Warum ich weiterlesen möchte:
Der Aufhänger mit dem perfiden Spiel lässt mir absolut keine Ruhe mehr. Dieser erste gelbe Umschlag mit der Aufschrift 1/6 und der Aufgabe, sich entweder den Finger zu brechen, sich das Wort Mörder auf die Stirn zu tätowieren oder Henry Reeds Tod in Kauf zu nehmen, ist schon absolut spannend. Und dann endet die Leseprobe nach dem scheinbar erlösenden Ablauf der 24 Stunden mitten in der Nacht ausgerechnet mit diesem markerschütternden Schrei. Ich muss einfach wissen, ob die Drohung wahr geworden ist, und wer hinter all dem steckt.