Tödliche Briefe und dunkle Internatsgeheimnisse.

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rosalinda Avatar

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Colin Hadler hat mich ab der ersten Sekunde gehabt. Dass das Internat früher eine Psychiatrie war, verleiht dem Ganzen mit den zugemauerten Treppen und den düsteren Fluren direkt eine schaurige Atmosphäre. Als Archer den gelben Brief aus seinem Spind zieht, wirkt es erst wie ein fieser Streich. Aber spätestens als er unter der Eiche tatsächlich den Beutel ausgräbt, wird klar, dass es sich hier nicht um einen Streich handelt. Die Dynamik im Trio aus Archer, Hazel und Nick wirkt total echt. Nicks rebellische Aktionen, wie das ausgehöhlte Buch mit der Musikbox in der Bibliothek bei Ms. Lacey, bringen immer wieder eine herrliche Dosis Humor rein. Gleichzeitig spürt man bei jedem Gespräch, wie tief bei allen die Narben aus dem mysteriösen Sommer in Mexiko sitzen. Der Schreibstil liest sich wahnsinnig flüssig weg und dieser fiese Cliffhanger mit dem Schrei nach Ablauf der 24 Stunden lässt mich jetzt völlig neugierig zurück.