6 Briefe - 6 Entscheidungen
Brief 1: Entweder wählt Archer eine von zwei Varianten, sich selbst zu schaden, oder jemand anderes wird sterben! Natürlich hält er das für einen makabren Scherz, mit tödlichen Folgen für eine andere Person am Folgetag. Jetzt ist er verunsichert: Will jemand im Internat ihn erpressen mit dem, was er bei der letzten Sprachreise nach Mexico getan hat? Der nächste gelbe Umschlag wartet bereits auf ihn. Ignorieren oder nachgeben?
Auf den ersten Blick klingt der Plot nach „ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“. Doch meine Erwartungen an Colin Hadler sind höher als ein simpler Rachefeldzug irgendeines Mitschülers aus dem Hintergrund. Und so einfach hat er es sich dann auch nicht gemacht, sondern stattdessen ein komplexes Katz- und Mausspiel abgeliefert. Schon das Internat selbst ist aussergewöhnlich, hier gibt es einen besonderen historischen Hintergrund zu entdecken. Dann das Dilemma, ob und wie Archer sich seinen beiden besten Freunden anvertraut. Und natürlich die wiederholte Anspielung, dass in Mexico irgendwas passiert sein muss. Wer ist der Täter, was sein Motiv?
Der YA-Thriller ist spannend konstruiert, die Jugendlichen tappen lange im Dunkeln und müssen stets abwägen, wie sie auf die Forderungen der Briefe eingehen wollen. Die Auflösung ist alles andere als geradlinig, wiederholte Rückblenden komplettieren das Bild schrittweise.
Mich konnte der Thriller so richtig abholen. Ein perfides Spiel, verborgene Schuld, moralisches Abwägen, Freundschaft und Zusammenhalt sowie bewegende Geheimnisse, alles verpackt in eine Handlung, die kaum Zeit zum Luftholen lässt. Sehr genial!
Auf den ersten Blick klingt der Plot nach „ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“. Doch meine Erwartungen an Colin Hadler sind höher als ein simpler Rachefeldzug irgendeines Mitschülers aus dem Hintergrund. Und so einfach hat er es sich dann auch nicht gemacht, sondern stattdessen ein komplexes Katz- und Mausspiel abgeliefert. Schon das Internat selbst ist aussergewöhnlich, hier gibt es einen besonderen historischen Hintergrund zu entdecken. Dann das Dilemma, ob und wie Archer sich seinen beiden besten Freunden anvertraut. Und natürlich die wiederholte Anspielung, dass in Mexico irgendwas passiert sein muss. Wer ist der Täter, was sein Motiv?
Der YA-Thriller ist spannend konstruiert, die Jugendlichen tappen lange im Dunkeln und müssen stets abwägen, wie sie auf die Forderungen der Briefe eingehen wollen. Die Auflösung ist alles andere als geradlinig, wiederholte Rückblenden komplettieren das Bild schrittweise.
Mich konnte der Thriller so richtig abholen. Ein perfides Spiel, verborgene Schuld, moralisches Abwägen, Freundschaft und Zusammenhalt sowie bewegende Geheimnisse, alles verpackt in eine Handlung, die kaum Zeit zum Luftholen lässt. Sehr genial!