Hardcore-Version der "Drei Fragezeichen"

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andreas_m Avatar

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Ein Internat, das früher einmal eine psychatrische Anstalt war. Ein Schulausflug nach Mexiko, der mit Albernheiten beginnt und mit einem tragischen Tod endet. Menschen, die miteinander leben, ohne einander wirklich zu kennen, ohne um die Geheimnisse, Abgründe und Ängste der anderen zu wissen. Jemand, der dich zwingt, nach seinen Regeln zu spielen und entweder die eigenen Geheimnisse den Blicken der Mitschüler:innen (und ihren Social Media-Accounts) preiszugeben oder die Geheimnisse der Menschen, die dir etwas bedeuten. Tust du es nicht, stirbt (noch) jemand. Die Frage ist: wie weit bist du für die anderen verantwortlich, wie weit darfst und musst du gehen, um diejenigen zu beschützen, die du zu kennen und zu mögen glaubst? Und wer ist derjenige, der glaubt, dich vor solche Frage und Entscheidungen stellen zu dürfen?
Colin Harder gelingt es in "Six ways to watch you fall" Personen, Ereignisse, Orte, Zahlen und vieles mehr miteinander zu verknüpfen und einen in vielerlei Hinsicht abgründigen und mitreißenden Thriller zu schreiben, den man auch als eine Hardcore-Version der "Drei Fragezeichen" beschreiben könnte...