Jahreshighlight

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thomasitom Avatar

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Nachdem mich Colin Hadler schon mit "Seven Ways to Tell a Lie" richtig packen konnte, war ich wahnsinnig gespannt auf sein neues Werk "Six Ways to Watch You Fall". Meine Erwartungen waren hoch, genau wie auch die Angst, dass das Buch nicht an den Vorgänger herankommt – was gefühlt ja eher die Regel als die Ausnahme ist. Doch diese Angst war hier glücklicherweise unbegründet. 😍💥

Hadlers Schreibstil ist wie gewohnt extrem flüssig, bildhaft und packend. Ohne Umschweife wird man direkt in die Story hineingezogen – und damit auch in die krasse Ausgangssituation, mit der Archer konfrontiert wird. Denn er erhält nach und nach sechs goldene Briefe, und mit jedem Brief muss er eine schier unmögliche Entscheidung treffen, um einen seiner Mitschüler zu retten. 😱 Von der ersten Seite an war das Tempo so hoch und die Grundstimmung so beklemmend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.

Neben dem hohen Tempo hat mich auch die düstere Stimmung im Internat total begeistert. Ich habe so mit Archer mitgelitten, der als Protagonist so sympathisch und authentisch beschrieben ist. Die gelegentlichen Rückblenden nach Mexiko bringen dabei noch mehr Tiefe in die Story und enthüllen nach und nach, was damals mit Simon passiert ist und wer hinter den Briefen steckt.

Und diese Mischung hat für mich auch die enorme Spannung ausgemacht: Archer hat die ganze Zeit solche Schuldgefühle wegen der Sache in Mexiko und steht gleichzeitig aufgrund der Briefe und der Entscheidungen, die er treffen muss, so unter Druck. Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, wie die Fäden zusammenlaufen würden – und war am Ende einfach nur sprachlos und saß mit offenem Mund da. 😱

Insgesamt ist "Six Ways to Watch You Fall" für mich ein packender und tiefgründiger Thriller, der mich von der ersten Seite an mitgerissen hat und schon jetzt zu meinen absoluten Jahreshighlights zählt. Nun bin ich umso gespannter auf "Five Ways". 😍🔥