Spannender Jugendthriller

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Das Buch ist auf zwei Zeitebenen geschrieben: Einmal in der Gegenwart, in der Archer die mysteriösen und bedrohlichen Briefe erhält und einmal in der Vergangenheit vor ein paar Monaten auf einer Sprachreise in Mexiko, auf der etwas Tragisches vorgefallen ist.

Das macht die ganze Geschichte sehr spannend, da man zwei lose Enden hat, auf deren Verknüpfung man hin fiebert.

Die Briefe stellen Archer oft vor zwei Möglichkeiten, etwas Unangenehmes bzw. Schreckliches zu tun, sonst folgen schlimmen Konsequenzen. Ich fand es interessant zu überlegen, für welche Option ich mit entscheiden würde.

Die Freundschaft zwischen Archer, Hazel und Nick hat mir gut gefallen, da sie eben nicht perfekt war, aber man sich immer auf die anderen verlassen konnte. Es kommen viele ernsthafte Themen wie Ausgrenzung, Krankheiten, etc. zur Sprache.

Auch die düstere Atmosphäre von einem Internat - früher mal eine Psychiatrie, um die sich viele schreckliche Mythen ranken - hat perfekt zu der Geschichte gepasst.

An manchen Stellen waren mir die Protagonisten etwas zu impulsiv bzw. zu naiv, aber da es sich hier um Teenager handelt, konnte ich gut darüber hinwegsehen.

Das Buch ist aber nicht nur für die Jugend geeignet, sondern lässt sich eigentlich in jedem Alter lesen. Es gehört eher zu den weniger blutigen Thrillern.