Wenn jede Wahl falsch ist - fesselnder Jugendthriller
Thriller lese ich normalerweise eher selten. Aber manchmal reizt es mich doch, wenn ich ein Buch vor Spannung nicht weglegen kann. „Six Ways to Watch You Fall“ von Colin Hadler hat bei mir genau das geschafft. Ich musste einfach immer weiterlesen, denn der Nervenkitzel war auf jeder Seite zu spüren.
Allein die Ausgangssituation der Geschichte hat mich vom ersten Moment an gefesselt und gleichzeitig schockiert. Archer bekommt einen merkwürdigen, gelben Brief: zwei Möglichkeiten, sich zu entscheiden - trifft er keine, stirbt jemand. Und bei diesem einen Brief bleibt es nicht. Es folgen fünf weitere, die Archer vor die Wahl stellen und doch keine Wahl lassen.
Denn die Entscheidungen, die Archer treffen soll, sind hart. Moralisch rutscht er von einem Dilemma ins nächste, denn keine Entscheidung fühlt sich in irgendeiner Weise richtig oder gut an. Immer droht der Tod.
Dazu kommt ein Setting, das unheimlicher nicht sein könnte: Ein Internat, das in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Psychiatrie mit dunkler Vergangenheit untergebracht ist. Allein der Ort hat bei mir Gänsehaut verursacht.
Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die Charakterzeichnung der vergleichsweise jungen Figuren. Beim Lesen habe ich Archers Zerrissenheit, Angst und Verzweiflung jederzeit spüren können. Es fühlte sich alles so echt an. Noch mehr bewegt hat mich allerdings die Hintergrundgeschichte, die in kurzen Rückblenden erzählt wird und noch mehr über Archer und seine Mitschülerinnen und Mitschüler preisgibt.
Die Auflösung setzt sich Puzzleteil für Puzzleteil zusammen und erst zuletzt erblickt man das ganze erschreckende Bild. Mich hat das Ende kalt erwischt und sehr bewegt. Ja, es ist ein Jugendthriller, der vom Verlag schon ab 13 Jahren empfohlen wird. Aber gerade für jemanden wie mich, die eher selten Thriller liest, oder junge Menschen, die noch nicht viele gelesen haben, ist „Six Ways to Watch You Fall“ genau das richtige Buch, das zeigt, wie schrecklich und gut Menschen sein können und wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen.
Allein die Ausgangssituation der Geschichte hat mich vom ersten Moment an gefesselt und gleichzeitig schockiert. Archer bekommt einen merkwürdigen, gelben Brief: zwei Möglichkeiten, sich zu entscheiden - trifft er keine, stirbt jemand. Und bei diesem einen Brief bleibt es nicht. Es folgen fünf weitere, die Archer vor die Wahl stellen und doch keine Wahl lassen.
Denn die Entscheidungen, die Archer treffen soll, sind hart. Moralisch rutscht er von einem Dilemma ins nächste, denn keine Entscheidung fühlt sich in irgendeiner Weise richtig oder gut an. Immer droht der Tod.
Dazu kommt ein Setting, das unheimlicher nicht sein könnte: Ein Internat, das in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Psychiatrie mit dunkler Vergangenheit untergebracht ist. Allein der Ort hat bei mir Gänsehaut verursacht.
Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die Charakterzeichnung der vergleichsweise jungen Figuren. Beim Lesen habe ich Archers Zerrissenheit, Angst und Verzweiflung jederzeit spüren können. Es fühlte sich alles so echt an. Noch mehr bewegt hat mich allerdings die Hintergrundgeschichte, die in kurzen Rückblenden erzählt wird und noch mehr über Archer und seine Mitschülerinnen und Mitschüler preisgibt.
Die Auflösung setzt sich Puzzleteil für Puzzleteil zusammen und erst zuletzt erblickt man das ganze erschreckende Bild. Mich hat das Ende kalt erwischt und sehr bewegt. Ja, es ist ein Jugendthriller, der vom Verlag schon ab 13 Jahren empfohlen wird. Aber gerade für jemanden wie mich, die eher selten Thriller liest, oder junge Menschen, die noch nicht viele gelesen haben, ist „Six Ways to Watch You Fall“ genau das richtige Buch, das zeigt, wie schrecklich und gut Menschen sein können und wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen.