Wissenschaft trifft auf Fantasy, Kriminalfall und Teenie-Welt
Ehrlich, mich hatte das Buch schon mit dem Einband und der Aussicht auf diese tollen Zeichnungen. Ich liebe es, wenn Bücher „schön gemacht“ sind. Und das ist es hier definitiv.
Das Bestiarium ist eine echt tolle Story. Ja, man muss das Fantastische mögen. Aber es ist nicht übertrieben. Vielmehr wandelt die Autorin Anja Fislage gekonnt auf dem schmalen Steg zwischen Urban-Fantasy und der Fantasiewelt einer noch nicht ganz Teenagerin. Während sich um Smeralda ganz alltägliche Szenen abspielen, nimmt nur sie das Fantastische wahr, das sich dazwischen abspielt. Als Leser:in kann man echt gut verstehen, wie Smeralda (und wahrscheinlich viele Kids in ihrem Alter) sich fühlen. Alle anderen sind so „normal“ nur man selbst irgendwie nicht. Warum sehen die anderen die Welt denn nicht, wie sie wirklich ist? Warum kennen sie keine Wehrkaninchen oder Phantomkatzen? Und dann taucht plötzlich ein Kommissaranwärter auf, der den Fall einer erstarrten (Nicht-)Leiche aufklären will und dabei ihre Hilfe sucht.
Aber Smeralda ist Wissenschaftlerin, daher lässt sie sich davon nicht abhalten und nimmt die Dinge selbst in die Hand. Mit messerscharfer Beobachtungsgabe und wissenschaftlichem Fokus (und fantastischen Gerätschaften, die ihr Freund Kenji für sie erfindet) findet sie heraus, was im Verborgenen vor sich geht. Sie ist hin und hergerissen zwischen dem Wunsch als Wissenschaftlerin anerkannt zu sein und doch das Richtige zu tun. Und tatsächlich findet sie in Kommisaranwärter Juri Konstantin unerwartet einen Verbündeten. Aber mehr will ich hier noch nicht verraten. Das nimmt ja die Spannung raus.
Das Buch selbst ist in der Ich-Perspektive von Smeralda geschrieben. Dadurch hat man um so mehr das Gefühl, dass man mitten in ihrem Kopf dabei ist. Und auch wenn diese wissenschaftliche Klarheit (und ein wenig auch Ignoranz der restlichen Welt gegenüber) anfangs nicht so ganz zu einer 12-jährigen passen will – man kann sich gut einfühlen und Smeralda als Wissenschaftlerin akzeptieren.
Das Buch ist immer wieder mit super schön gezeichneten Bildern der verborgenen Wesen illustriert. Ich liebe sowas. Die Fussnoten und kleinen Post-Ist machen den Wissenschafts-Eindruck noch besser. Ich habe das Buch (auch als Erwachsener und Fantasy-Fan) sehr gerne gelesen. Wollte mal vorab wissen, ob es was für meine Tochter ist. Jetzt bin ich mir sicher, sie wird es lieben.
Das Bestiarium ist eine echt tolle Story. Ja, man muss das Fantastische mögen. Aber es ist nicht übertrieben. Vielmehr wandelt die Autorin Anja Fislage gekonnt auf dem schmalen Steg zwischen Urban-Fantasy und der Fantasiewelt einer noch nicht ganz Teenagerin. Während sich um Smeralda ganz alltägliche Szenen abspielen, nimmt nur sie das Fantastische wahr, das sich dazwischen abspielt. Als Leser:in kann man echt gut verstehen, wie Smeralda (und wahrscheinlich viele Kids in ihrem Alter) sich fühlen. Alle anderen sind so „normal“ nur man selbst irgendwie nicht. Warum sehen die anderen die Welt denn nicht, wie sie wirklich ist? Warum kennen sie keine Wehrkaninchen oder Phantomkatzen? Und dann taucht plötzlich ein Kommissaranwärter auf, der den Fall einer erstarrten (Nicht-)Leiche aufklären will und dabei ihre Hilfe sucht.
Aber Smeralda ist Wissenschaftlerin, daher lässt sie sich davon nicht abhalten und nimmt die Dinge selbst in die Hand. Mit messerscharfer Beobachtungsgabe und wissenschaftlichem Fokus (und fantastischen Gerätschaften, die ihr Freund Kenji für sie erfindet) findet sie heraus, was im Verborgenen vor sich geht. Sie ist hin und hergerissen zwischen dem Wunsch als Wissenschaftlerin anerkannt zu sein und doch das Richtige zu tun. Und tatsächlich findet sie in Kommisaranwärter Juri Konstantin unerwartet einen Verbündeten. Aber mehr will ich hier noch nicht verraten. Das nimmt ja die Spannung raus.
Das Buch selbst ist in der Ich-Perspektive von Smeralda geschrieben. Dadurch hat man um so mehr das Gefühl, dass man mitten in ihrem Kopf dabei ist. Und auch wenn diese wissenschaftliche Klarheit (und ein wenig auch Ignoranz der restlichen Welt gegenüber) anfangs nicht so ganz zu einer 12-jährigen passen will – man kann sich gut einfühlen und Smeralda als Wissenschaftlerin akzeptieren.
Das Buch ist immer wieder mit super schön gezeichneten Bildern der verborgenen Wesen illustriert. Ich liebe sowas. Die Fussnoten und kleinen Post-Ist machen den Wissenschafts-Eindruck noch besser. Ich habe das Buch (auch als Erwachsener und Fantasy-Fan) sehr gerne gelesen. Wollte mal vorab wissen, ob es was für meine Tochter ist. Jetzt bin ich mir sicher, sie wird es lieben.