Berührend
Mich hat die Leseprobe vor allem über Stimmung und Ton erwischt: Sie fühlt sich dicht, rau und gleichzeitig erstaunlich zart an. Die Sprache wirkt sehr nah am Körper und an der Wahrnehmung – man spürt förmlich Kälte, Schmutz, Anspannung, aber auch diese kleinen Lichtpunkte, die kurz aufblitzen und sofort wieder verschwinden.
Besonders stark fand ich, wie konsequent der Text eine innere Unruhe mitschwingen lässt, ohne sie auszustellen. Da ist viel Verletzlichkeit unter der Oberfläche, und genau das macht die Figuren für mich nicht „gemacht“, sondern menschlich. Insgesamt bleibt nach den Seiten ein Eindruck von Härte mit Herz – und das Bedürfnis, weiterzulesen.
Besonders stark fand ich, wie konsequent der Text eine innere Unruhe mitschwingen lässt, ohne sie auszustellen. Da ist viel Verletzlichkeit unter der Oberfläche, und genau das macht die Figuren für mich nicht „gemacht“, sondern menschlich. Insgesamt bleibt nach den Seiten ein Eindruck von Härte mit Herz – und das Bedürfnis, weiterzulesen.