Ein Streichholz Hoffnung
Schon der Titel „Solange ein Streichholz brennt“ hat für mich eine starke Bildkraft. Ein Streichholz steht für Hoffnung, aber auch für Vergänglichkeit. Es spendet für einen kurzen Moment Licht in dunkler Umgebung. In Kombination mit dem reduzierten Cover wirkt das Buch zerbrechlich und intensiv. Es verspricht eine Geschichte, die unter die Haut geht. Hubers Schreibstil ist präzise, poetisch, aber nicht gekünstelt. Die Sprache ist voller Bilder, insbesondere Bohms Perspektive hat mich direkt gepackt - die Beschreibung der Kälte, der Nässe, des Müllcontainers, des verlorenen Schlafsacks.
Auch Alinas Kapitel stehen dem in nichts nach, der Schreibstil wirkt hier allerdings etwas schneller, moderner und mediennah. Der Kontrast zwischen der Obdachlosigkeit auf Kölns Straßen und der glänzenden Medienwelt im zehnten Stock ist brillant gesetzt. Man ahnt früh, dass sich diese Welten berühren werden und genau diese Erwartung erzeugt Spannung.
Die Leseprobe baut eine erste emotionale Spannung auf. Ich habe sofort Fragen im Kopf: Was steht in Bohms Brief? Warum ist er auf der Straße gelandet? Wird Alinas Karriere scheitern oder wird sie an diesem Projekt wachsen? Wie werden sich ihre Wege kreuzen?
Der Hund Fox wirkt wie ein verbindendes Element und ein kleiner Hoffnungsträger. Die Szene auf dem Ebertplatz mit der „Million-Dollar-Maus“ ist zugleich traurig und voller Bedeutung. Hier zeigt sich Christian Hubers große Stärke, denn er erzählt von gesellschaftlicher Verrohung. Alle seine Figuren sind nicht perfekt, sondern haben Risse und gerade deshalb leuchten sie so sehr und wirken authentisch.
Ich erwarte eine Geschichte über Schuld, gesellschaftliche Kälte und die Frage, wie ein Leben entgleitet. Ich hoffe auf eine behutsame Annäherung zwischen Alina und Bohm, die nicht zu kitschig, sondern ehrlich ist und der Brief eine zentrale Rolle spielt Ich erwarte, dass der Brief eine zentrale Rolle spielt. Hoffentlich brennt das Streichholz am Ende etwas länger, als ich man denkt. Ich würde dieses Buch zu gerne weiterlesen, weil ich wissen möchte, wie diese beiden Welten aufeinandertreffen und weil ich mir sicher bin, dass diese Geschichte lange nachglühen wird.
Auch Alinas Kapitel stehen dem in nichts nach, der Schreibstil wirkt hier allerdings etwas schneller, moderner und mediennah. Der Kontrast zwischen der Obdachlosigkeit auf Kölns Straßen und der glänzenden Medienwelt im zehnten Stock ist brillant gesetzt. Man ahnt früh, dass sich diese Welten berühren werden und genau diese Erwartung erzeugt Spannung.
Die Leseprobe baut eine erste emotionale Spannung auf. Ich habe sofort Fragen im Kopf: Was steht in Bohms Brief? Warum ist er auf der Straße gelandet? Wird Alinas Karriere scheitern oder wird sie an diesem Projekt wachsen? Wie werden sich ihre Wege kreuzen?
Der Hund Fox wirkt wie ein verbindendes Element und ein kleiner Hoffnungsträger. Die Szene auf dem Ebertplatz mit der „Million-Dollar-Maus“ ist zugleich traurig und voller Bedeutung. Hier zeigt sich Christian Hubers große Stärke, denn er erzählt von gesellschaftlicher Verrohung. Alle seine Figuren sind nicht perfekt, sondern haben Risse und gerade deshalb leuchten sie so sehr und wirken authentisch.
Ich erwarte eine Geschichte über Schuld, gesellschaftliche Kälte und die Frage, wie ein Leben entgleitet. Ich hoffe auf eine behutsame Annäherung zwischen Alina und Bohm, die nicht zu kitschig, sondern ehrlich ist und der Brief eine zentrale Rolle spielt Ich erwarte, dass der Brief eine zentrale Rolle spielt. Hoffentlich brennt das Streichholz am Ende etwas länger, als ich man denkt. Ich würde dieses Buch zu gerne weiterlesen, weil ich wissen möchte, wie diese beiden Welten aufeinandertreffen und weil ich mir sicher bin, dass diese Geschichte lange nachglühen wird.