Sehr ergreifend

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spaetzle5 Avatar

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Diese Leseprobe hat mich schon gleich zu Beginn ergriffen. Da ich selbst ehrenamtlich ab und zu mit Obdachlosen zu tun habe, finde ich es sehr schön, dass dieses Thema auch mal in einem Roman zur Sprache kommt und so vielleicht der breiten Öffentlichkeit zugänglicher gemacht wird. Denn wie Bohm in dem Buch sagt: "Man schaute ihn an und dann weg. Bohm war überpräsent
und nicht existent zugleich." Und ich denke, diese Aussage trifft es sehr genau und ist das, was viele obdachlose Menschen jeden Tag verspüren. Und dadurch immer mehr in einen Teufelskreis gefangen sind, aus dem sie alleine nicht mehr herauskommen.
Angesprochen hat mich als erstes der Titel des Buches und der Klappentext hat mich dann so neugierig gemacht, dass ich die Leseprobe heruntergeladen habe. Der Schreibstil ist genau meins und man kann das Buch sehr flüssig lesen. Und auch die beiden Hauptcharaktere waren mir auf Anhieb sehr nah und liebenswert.
Ich finde es spannend zu erfahren, wie die Geschichte zwischen Bohm und Alina weitergeht und werde mir dieses Buch auf jeden Fall zulegen.