Berührt, ehrlich, hoffnungsvoll
„Solange ein Streichholz brennt“ ist für mich ein stilles, aber sehr eindringliches Buch, das noch lange nachwirkt. Christian Huber erzählt die Begegnung zwischen Alina, die im Medienbetrieb unter Druck steht, und Bohm, der seit Jahren auf der Straße lebt, mit großer Empathie und ohne Klischees. Die Themen Obdachlosigkeit, Schuld, Flucht und zweite Chancen sind schwer, aber der Autor verpackt sie in eine Geschichte, die gleichzeitig nahbar, kurzweilig und stellenweise sogar leicht wirkt.
Ich mochte besonders, wie atmosphärisch und bildhaft geschrieben ist und wie schnell einem die Figuren ans Herz wachsen. Man fiebert mit, fragt sich, wie es so weit kommen konnte, und hofft von Seite zu Seite ein bisschen mehr für beide. Für alle, die emotionale Romane mögen, die unterhalten und zugleich zum Nachdenken bringen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung und für mich ein ganz eindeutiger Fünf-Sterne-Titel.
Ich mochte besonders, wie atmosphärisch und bildhaft geschrieben ist und wie schnell einem die Figuren ans Herz wachsen. Man fiebert mit, fragt sich, wie es so weit kommen konnte, und hofft von Seite zu Seite ein bisschen mehr für beide. Für alle, die emotionale Romane mögen, die unterhalten und zugleich zum Nachdenken bringen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung und für mich ein ganz eindeutiger Fünf-Sterne-Titel.