Bewegend

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lucyyy Avatar

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„Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber ist ein Buch, das sich nicht laut in den Vordergrund drängt, sondern eher leise wirkt – dafür aber umso länger nachhallt. Es erzählt von Verlust, Erinnerungen und den kleinen Momenten, die oft mehr bedeuten, als man im ersten Augenblick denkt.

Der Schreibstil ist angenehm zugänglich, manchmal fast poetisch, aber nie abgehoben. Man kommt gut durch die Seiten, auch wenn die Themen durchaus schwer sein können. Gerade dieser Kontrast macht das Buch besonders: Es ist traurig, aber nicht hoffnungslos, nachdenklich, aber nicht erdrückend.

Was mir gut gefallen hat, ist, wie echt sich die Gedanken und Gefühle anfühlen. Vieles wirkt sehr nahbar und ehrlich, ohne künstlich dramatisch zu sein. Man merkt, dass hier jemand schreibt, der sich mit seinen Themen wirklich auseinandergesetzt hat.

Es ist kein Buch für schnelle Unterhaltung zwischendurch, sondern eher eines, das man bewusst lesen sollte. Dafür bekommt man aber auch eine Geschichte, die hängen bleibt und zum Nachdenken anregt.

Insgesamt ein ruhiges, berührendes Buch, das vor allem durch seine Stimmung und Authentizität überzeugt.