Der Funken im Leben
Als Bohm und Alina sich treffen, könnten sie nicht an unterschiedlicheren Punkten in ihrem Leben stehen. Bohm ist obdachlos, lebt seit fünf Jahren auf der Straße und kämpft sich durch Tage voller Kälte, Schmutz und Abwertung. Alina ist Journalistin, eigentlich sehr erfolgreich, aber steht nun vor einem Ultimatum: Nur eine Reportage über Obdachlosigkeit kann sie ihren Job noch retten. Bohm lässt sich auf das Projekt ein - und beide merken schnell, dass sie einander brauchen.
Christian Hubers neuer Roman "Solange ein Streichholz brennt" erzählt eine Geschichte über Liebe, die soziale Grenzen überwinden muss. Ich habe bisher noch keinen Roman gelesen, in dem es einen obdachlosen Protagonisten gab, aber gerade deshalb fand ich diesen Ansatz für eine Geschichte so schön.
Der Roman hat mich definitiv oft zum Nachdenken angeregt, mich dazu gebracht, meinen eigenen Blick auf obdachlose Menschen zu hinterfragen, zusammenzuzucken bei den Beschreibungen, den Erfahrungen die Bohm macht und den Vorurteilen, die ihm entgegengebracht werden. Und: Christian Hubers Roman zeigt eben auch, dass Schicksalsschläge jeden Treffen können. Mir hat "Solange ein Streichholz brennt" vor allem wegen der oft sehr passenden Beobachtungen der Gesellschaft gefallen und wie die Charaktere gezeichnet waren. Zu Beginn ging mir die Entwicklung der Liebesgeschichte ein bisschen zu wenig nachvollziehbar schnell, während das Ende dann sehr abgehetzt wirkte - aber das ist nur eine kleine Kritik.
Ich kann "Solange ein Streichholz brennt" auf jeden Fall sehr empfehlen - vor allem als Augenöffner!
Christian Hubers neuer Roman "Solange ein Streichholz brennt" erzählt eine Geschichte über Liebe, die soziale Grenzen überwinden muss. Ich habe bisher noch keinen Roman gelesen, in dem es einen obdachlosen Protagonisten gab, aber gerade deshalb fand ich diesen Ansatz für eine Geschichte so schön.
Der Roman hat mich definitiv oft zum Nachdenken angeregt, mich dazu gebracht, meinen eigenen Blick auf obdachlose Menschen zu hinterfragen, zusammenzuzucken bei den Beschreibungen, den Erfahrungen die Bohm macht und den Vorurteilen, die ihm entgegengebracht werden. Und: Christian Hubers Roman zeigt eben auch, dass Schicksalsschläge jeden Treffen können. Mir hat "Solange ein Streichholz brennt" vor allem wegen der oft sehr passenden Beobachtungen der Gesellschaft gefallen und wie die Charaktere gezeichnet waren. Zu Beginn ging mir die Entwicklung der Liebesgeschichte ein bisschen zu wenig nachvollziehbar schnell, während das Ende dann sehr abgehetzt wirkte - aber das ist nur eine kleine Kritik.
Ich kann "Solange ein Streichholz brennt" auf jeden Fall sehr empfehlen - vor allem als Augenöffner!