Die Entgleisung eines Lebens
Ich fand die Idee hinter der Geschichte richtig toll, einfach auch, um dem Thema eine Plattform zu geben. Denn obwohl es so wichtig ist, geht es in seiner Alltäglichkeit gefühlt wahnsinnig unter, dabei betrifft es uns alle , weil wir wegsehen, nichts tun und zuletzt, weil es super leicht ist, aus einem System zu fallen, in dem die schwächsten unsichtbar sind. Trotz des heiklen, negativ konnotierten Themas ist die Stimmung nicht grundsätzlich negativ. Es gibt auch viele menschliche, offene Momente, die dem Buch einen starken Ton geben.
Bohm fand ich eine super spannende Figur. Ein klassischer Jedermann, der eigentlich nicht dem Klischee entspricht, das man vielleicht von Obdachlosigkeit im Kopf hat. Und trotzdem ist er auf der Straße gelandet. Durch Alina bekommt er ein Gesicht und eine Geschichte. Seine Geschichte.
Dabei hat es mir vor allem gefallen, dass nicht nur Bohms Schmerz und der scheinbaren Ausweglosigkeit seiner Situation Ausdruck verliehen wird, sondern auch den Momenten, in denen durchblitzt, was für ein Mensch er war und immer noch ist. Da sind Momente der Fürsorge, der Selbstlosigkeit und Menschlichkeit. Aber auch Schwäche, Zweifel und Angst haben hier ihren Platz.
Aber es wird nicht nur Bohms Geschichte beleuchtet, denn durch Alina wird eine weitere Komponente eingefügt. Menschen, die sich am Elend anderer laben, es kommerzialisieren und sich daran bereichern wollen. Alina nehme ich da aus, aber die Abschnitt mit ihrem Kollegen fand ich absolut schrecklich. Wie man als Mensch so sein kann ist mir völlig schleierhaft.
Besonders die letzten Seiten sind nochmal wie ein Schlag in die Magengrube. Eindrücklich wird hier geschildert, wie es zu Bohms Situation kam, eine klassische Abwärtsspirale, die sich selbst befeuert, bis es keinen einfachen Ausweg gab. Und trotzdem ist das Ende versöhnlich, ein Stück weit sogar hoffnungsvoll nach vorn blickend und damit durchaus als Happy End zu werten.
Ich fand das Buch richtig toll. Gut zu lesen, ergreifend und eindrücklich geschildert und den sympathischen Bohm auch sehr nahbar gemacht.
Bohm fand ich eine super spannende Figur. Ein klassischer Jedermann, der eigentlich nicht dem Klischee entspricht, das man vielleicht von Obdachlosigkeit im Kopf hat. Und trotzdem ist er auf der Straße gelandet. Durch Alina bekommt er ein Gesicht und eine Geschichte. Seine Geschichte.
Dabei hat es mir vor allem gefallen, dass nicht nur Bohms Schmerz und der scheinbaren Ausweglosigkeit seiner Situation Ausdruck verliehen wird, sondern auch den Momenten, in denen durchblitzt, was für ein Mensch er war und immer noch ist. Da sind Momente der Fürsorge, der Selbstlosigkeit und Menschlichkeit. Aber auch Schwäche, Zweifel und Angst haben hier ihren Platz.
Aber es wird nicht nur Bohms Geschichte beleuchtet, denn durch Alina wird eine weitere Komponente eingefügt. Menschen, die sich am Elend anderer laben, es kommerzialisieren und sich daran bereichern wollen. Alina nehme ich da aus, aber die Abschnitt mit ihrem Kollegen fand ich absolut schrecklich. Wie man als Mensch so sein kann ist mir völlig schleierhaft.
Besonders die letzten Seiten sind nochmal wie ein Schlag in die Magengrube. Eindrücklich wird hier geschildert, wie es zu Bohms Situation kam, eine klassische Abwärtsspirale, die sich selbst befeuert, bis es keinen einfachen Ausweg gab. Und trotzdem ist das Ende versöhnlich, ein Stück weit sogar hoffnungsvoll nach vorn blickend und damit durchaus als Happy End zu werten.
Ich fand das Buch richtig toll. Gut zu lesen, ergreifend und eindrücklich geschildert und den sympathischen Bohm auch sehr nahbar gemacht.