Die Hoffnung nicht aufgeben

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hoppschaf Avatar

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Christian Hubers neues Buch „Solange ein Streichholz brennt“ sprach mich gleich an. Ich mag seine Bücher und die Projekte, an denen er arbeitet.
Auch dieses Buch ist eines, in das man leicht hereinfindet. Am letzten Tag des Kölner Karnevals begegnen wir Bohm, der ersten Hauptfigur des Romans. Er ist obdachlos und sucht nach seinen Gegenständen, die er dann auch im Müllcontainer findet. Die Beschreibung solcher Situationen zieht Leser*innen so tief in die Geschichte hinein, da die Sprache wirklich menschlich und gefühlvoll ist und man sich in die Situation hineinfühlen kann.
Die andere Hauptfigur, Alina, spricht Bohm eines Tages an, sie arbeitet für das Fernsehen und möchte eine Reportage über Bohm machen.
Das Buch handelt von Traurigkeit und Hoffnung, von Geheimnissen und dem Schicksal, das uns so schnell in andere Lebensrealitäten katapultieren kann.
Besonders gut gefiel mir der Kontrast zwischen den beiden Figuren und die Situationen, die die beiden dann doch vereinen.
Ich mag auch die Idee der Tracklist am Ende des Buches, die ich mir gleich als Playlist angelegt habe, um noch mehr in die Geschichte abtauchen zu können.
Ich kann mir gut vorstellen, dieses Buch in den nächsten Jahren als Film in den Kinos zu sehen und wünsche Christian Huber den Erfolg, den er für dieses Werk verdient.