Ein Buch, das einen mitten ins Herz trifft
Alina ist eigentlich dort angekommen, wo sie immer hinwollte. Sie arbeitet als Fernsehjournalistin. Doch statt der großen Karriere, die man ihr versprochen hat, muss sie fürchten, bei der nächsten Entlassungswelle auf die Straße gesetzt zu werden. Da erscheint es wie ein Wunder, dass sie plötzlich für eine ganze neue Talkshow eine Einstiegsreportage drehen soll. Den Job hat sie Jakob zu verdanken. Der Ex-Schauspieler wird als Star des Senders gehandelt und macht keinen Hehl daraus, dass er Alina die Mitarbeit ermöglicht hat. Für ihre Reportage möchte Alina zeigen, wie schnell einem das Leben entgleiten kann und dafür möchte sie einen Obdachlosen begleiten. Über eine soziale Einrichtung lernt sie Bohm kennen. Der ist Mitte dreißig und schlägt sich seit Jahren auf der Straße durch, seit kurzem auch mit dem Hund Fox. Genau dieser Hund ist letztlich auch der Grund, warum Bohm einer Zusammenarbeit mit Alina doch zustimmt. Ohne das Geld vom Sender wäre der Hund verblutet, statt in der Tierklinik behandelt zu werden. Je mehr Zeit Alina mit Bohm verbringt, desto sympathischer wird er ihr. Er scheint ganz bei sich zu sein, was Alina selten gelingt. Sie fürchtet sich vor dem Scheitern, während Bohm schon ganz unten angekommen ist und das Beste daraus zu machen scheint. Doch warum er auf der Straße gelandet ist, das scheint ein Geheimnis zu sein, das er niemandem offenbahren möchte. Ob es mit dem ominösen ungeöffneten Brief zusammenhängt, den er immer bei sich trägt?
Christian Huber erzählt eine Geschichte von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch im Kern nach den gleichen Dingen streben. Glück und Anerkennung. Die Szenen, in denen schonungslos dargestellt wird, wie schwer das Leben auf der Straße ist, wie sehr Bohm Tag für Tag kämpfen muss, um sich nicht vollends aufzugeben lassen einen schwer schlucken. Aber genau diese Erzählweise ist es, die den Reiz des Romans ausmacht.
Christian Huber erzählt eine Geschichte von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch im Kern nach den gleichen Dingen streben. Glück und Anerkennung. Die Szenen, in denen schonungslos dargestellt wird, wie schwer das Leben auf der Straße ist, wie sehr Bohm Tag für Tag kämpfen muss, um sich nicht vollends aufzugeben lassen einen schwer schlucken. Aber genau diese Erzählweise ist es, die den Reiz des Romans ausmacht.