Ein helles Licht

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heikek Avatar

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Der Roman "Solange ein Streichholz brennt" des Autors Christian Huber ist im März 2026 im dtv Verlag erschienen. Das Cover und der Titel fallen sofort ins Auge und sind gut aufeinander und zum Roman abgestimmt.
Bohm lebt seit gut fünf Jahren auf der Straße. Nur begleitet von Fox, einem Hund, der ihm nicht mehr von der Seite weicht. Auf Bohm lastet eine Schuld aus seinem anderen Leben. Vor der er weggelaufen ist und über die er nicht sprechen kann. Auch der ungeöffnete Brief in seinem Rucksack macht die Sache nicht einfacher.
Alina ist Journalistin und arbeitet bei einem Fernsehsender. Am Anfang hatte man ihr eine große Zukunft versprochen, doch jetzt dümpelt ihre Karriere vor sich her. Als ihr Kollege Jakob eine Sendung ihres damals vorgeschlagenen Formats erhält, soll Alina den Trailer vorbereiten.
Der Aufhänger der ersten Sendung ist Obdachlosigkeit und Alina wird auf Bohm aufmerksam. Doch der ist nicht  interessiert. Erst als er das ihm gebotene Geld für seinen Hund benötigt, willigt er ein.
Bohm und Alina stehen sich skeptisch gegenüber, aber während der Zusammenarbeit entwickelt sich zwischen den beiden eine Vertrautheit. Doch, was geschieht da? Ist das real?
Christian Huber lässt Bohm und Alina im Wechsel erzählen. Das macht den Roman interessant und bringt Abwechslung in die Geschichte. Er nimmt uns mit in die Gedanken von Bohm und Alina. Der Roman liest sich flüssig und leicht, was auch damit zusammenhängt, dass die Kapitel nicht zu lang sind. Mit "Solange ein Streichholz brennt" hat der Autor einen unterhaltsamen Liebesroman geschrieben.