ein sehr berührendes Buch
Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber, erschienen im @dtv_verlag , erzählt eine zarte Liebesgeschichte und ein Leben am Rande der Gesellschaft.
Bohm ist 36 Jahre alt und lebt seit 5 Jahren auf den Straßen von Köln.Fox ist ein Straßenhund und entscheidet sich bei Bohm zu leben und so meistern die beiden ihr Leben gemeinsam.
Alina arbeitet als Fernsehjournalistin und bekommt ihre letzte Chance mit einer Reportage über das Leben auf der Straße und genau dies ist der Anknüpfpunkt, der beide Leben verbindet. Alina macht Bohm den Vorschlag eine Reportage über sein Leben am Rande der Gesellschaft zu drehen und ihn dafür zu bezahlen, doch Bohm lehnt ab. Erst als sein Freund Fox ärztliche Hilfe braucht, die sehr kostspielig ist, willigt Bohm ein und so lernt der Leser sowohl Bohm‘s Leben , als auch die sich langsam entwickelte Beziehung zwischen Alina und Bohm kennen.
Mich hat diese Geschichte, der ich sehr gern gefolgt bin, sehr stark berührt.
Wir alle sehen oft Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben und gerade in der heutige Zeit werden es immer mehr.Oft sitzen sie in Einkaufsstraßen auf einer Decke, einen Becher für Spenden vor sich, manchmal auch einen Hund wie Fox neben sich. Die Menschen gehen häufig an ihnen vorbei, oft den Blick der Personen meidend oder kopfschüttelnd, wie jemand so leben kann. Wir machen uns häufig keine Gedanken darüber, welches Schicksal hinter diesen Leben steckt, denn ich denke freiwillig lebt niemand so und doch sind auch diese Menschen Teil unserer Gesellschaft, den man nicht einfach ignorieren kann, indem man den Kopf abwendet, oder sich loskauft durch eine Münze, die man in den Becher wirft und denkt “Gott sei Dank geht es mir besser „.
Welches Schicksal Bohm auf die Straße getrieben hat, erfahren wir erst am Ende des Buches und es ist ein Schicksal, dass viele ereilen könnte und sicherlich auch andere Gründe, die dazu führen können. Arbeitslosigkeit und damit verbunden Liquiditätsprobleme, die ,wenn man eine Wohnung sucht, gerade in heutigen Zeiten, sicherlich zu großen Schwierigkeiten führen können.
Ich fand es sehr gut, dass dieses Thema einmal in einem Buch aufgegriffen wurde und der Autor kann erzählen. Ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt, habe Bohm im Laufe des Lesens immer mehr lieb gewonnen und fand auch das Ende sehr schön, weil es frei von Kitsch war.
Auch die Schilderung von Jacob, der in einer Nebengeschichte auftaucht, zeigt, dass ein Absturz in allen Variationen möglich ist, auch da, wo man es nicht vermutet.
Ich wünsche diesem Buch sehr viele Leser, auch deshalb, damit unsere Mitmenschen, die am Rande der Gesellschaft leben,stärkere Aufmerksamkeit bekommen und wir das nächste Mal hinschauen und vielleicht auch mal ein Gespräch beginnen, um dann zu erfahren, dass es Menschen sind, die unsere Aufmerksamkeit verdienen.
Bohm ist 36 Jahre alt und lebt seit 5 Jahren auf den Straßen von Köln.Fox ist ein Straßenhund und entscheidet sich bei Bohm zu leben und so meistern die beiden ihr Leben gemeinsam.
Alina arbeitet als Fernsehjournalistin und bekommt ihre letzte Chance mit einer Reportage über das Leben auf der Straße und genau dies ist der Anknüpfpunkt, der beide Leben verbindet. Alina macht Bohm den Vorschlag eine Reportage über sein Leben am Rande der Gesellschaft zu drehen und ihn dafür zu bezahlen, doch Bohm lehnt ab. Erst als sein Freund Fox ärztliche Hilfe braucht, die sehr kostspielig ist, willigt Bohm ein und so lernt der Leser sowohl Bohm‘s Leben , als auch die sich langsam entwickelte Beziehung zwischen Alina und Bohm kennen.
Mich hat diese Geschichte, der ich sehr gern gefolgt bin, sehr stark berührt.
Wir alle sehen oft Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben und gerade in der heutige Zeit werden es immer mehr.Oft sitzen sie in Einkaufsstraßen auf einer Decke, einen Becher für Spenden vor sich, manchmal auch einen Hund wie Fox neben sich. Die Menschen gehen häufig an ihnen vorbei, oft den Blick der Personen meidend oder kopfschüttelnd, wie jemand so leben kann. Wir machen uns häufig keine Gedanken darüber, welches Schicksal hinter diesen Leben steckt, denn ich denke freiwillig lebt niemand so und doch sind auch diese Menschen Teil unserer Gesellschaft, den man nicht einfach ignorieren kann, indem man den Kopf abwendet, oder sich loskauft durch eine Münze, die man in den Becher wirft und denkt “Gott sei Dank geht es mir besser „.
Welches Schicksal Bohm auf die Straße getrieben hat, erfahren wir erst am Ende des Buches und es ist ein Schicksal, dass viele ereilen könnte und sicherlich auch andere Gründe, die dazu führen können. Arbeitslosigkeit und damit verbunden Liquiditätsprobleme, die ,wenn man eine Wohnung sucht, gerade in heutigen Zeiten, sicherlich zu großen Schwierigkeiten führen können.
Ich fand es sehr gut, dass dieses Thema einmal in einem Buch aufgegriffen wurde und der Autor kann erzählen. Ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt, habe Bohm im Laufe des Lesens immer mehr lieb gewonnen und fand auch das Ende sehr schön, weil es frei von Kitsch war.
Auch die Schilderung von Jacob, der in einer Nebengeschichte auftaucht, zeigt, dass ein Absturz in allen Variationen möglich ist, auch da, wo man es nicht vermutet.
Ich wünsche diesem Buch sehr viele Leser, auch deshalb, damit unsere Mitmenschen, die am Rande der Gesellschaft leben,stärkere Aufmerksamkeit bekommen und wir das nächste Mal hinschauen und vielleicht auch mal ein Gespräch beginnen, um dann zu erfahren, dass es Menschen sind, die unsere Aufmerksamkeit verdienen.