Eine Karrierefrau und ein Obdachloser
Eines Tages findet die Reporterin Alina eine e-mail von der Leitung Ihres Arbeitgebers mit dem Programmpunkt Neustrukturierung der Redaktion. Um Ihren Arbeitsplatz im Sender zu behalten, braucht sie unbedingt eine Top-Story. Sie entscheidet sich, eine Reportage über einen Obdachlosen zu machen und trifft so auf Bohm. Der verkauft die letzten Exemplare der ausgerotteten Million-Dollar-Maus, handgeschnitzt aus Eibenholz.
Bohm ist anfangs nicht begeistert als Objekt für ihre story herzuhalten und stimmt einer Zusammenarbeit nicht zu. Seine Meinung ändert er erst, als er dringend Geld für die Operation „seines“ Hundes braucht. Der junge Rüde war ihm zugelaufen und noch am gleichen Tag von einem Mädchen, das ihm im Tausch gegen eine seiner Mäuse ein Brötchen gab, auf den Namen Fox getauft worden.
Dieser Wesenszug machte mir Bohm sofort sympathisch, ohne etwas von seiner Lebensgeschichte zu wissen. Die erfährt man erst am Ende des Buches, als er nicht mehr als Bohm sondern als Daniel in Erscheinung tritt. Nachdem ich diese Hintergrundinformationen zu seinem Vorleben hatte, sah ich Bohm bzw. Daniel etwas kritischer.
Christian Huber ist mit „Solange ein Streichholz brennt“ ein einfühlsamer Roman über ein sehr aktuelles, in der Literatur vernachlässigtes, Thema gelungen. Klar und gut lesbar erzählt er eine Geschichte von zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebenserwartungen, die sich besser kennenlernen und näherkommen. Langsam entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die aber erfreulicherweise nicht im Vordergrund steht.
Dass die Geschichte aus der Perspektive der beiden Hauptdarsteller erzählt wird, gefällt mir gut. So erfährt man die verschiedenen Sichtweisen.
Der Leser erhält Einblick in ein fremdes Leben und so einige Denkanstöße. Eventuell gelingt es auch, so manche Vorurteile abzubauen.
Das auffällige Cover finde ich ansprechend. Überrascht war ich, als ich auf der Buchvorderseite (unter dem Schutzumschlag) ein brennendes und auf der Rückseite ein abgebranntes Streichholz entdeckte. Beeindruckender hätte ich es gefunden wenn das Streichholz nicht nur - fast übersehbar - eingraviert sondern in einer anderen Farbe, zum Beispiel orange, mehr hervorgehoben worden wäre.
Bohm ist anfangs nicht begeistert als Objekt für ihre story herzuhalten und stimmt einer Zusammenarbeit nicht zu. Seine Meinung ändert er erst, als er dringend Geld für die Operation „seines“ Hundes braucht. Der junge Rüde war ihm zugelaufen und noch am gleichen Tag von einem Mädchen, das ihm im Tausch gegen eine seiner Mäuse ein Brötchen gab, auf den Namen Fox getauft worden.
Dieser Wesenszug machte mir Bohm sofort sympathisch, ohne etwas von seiner Lebensgeschichte zu wissen. Die erfährt man erst am Ende des Buches, als er nicht mehr als Bohm sondern als Daniel in Erscheinung tritt. Nachdem ich diese Hintergrundinformationen zu seinem Vorleben hatte, sah ich Bohm bzw. Daniel etwas kritischer.
Christian Huber ist mit „Solange ein Streichholz brennt“ ein einfühlsamer Roman über ein sehr aktuelles, in der Literatur vernachlässigtes, Thema gelungen. Klar und gut lesbar erzählt er eine Geschichte von zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebenserwartungen, die sich besser kennenlernen und näherkommen. Langsam entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die aber erfreulicherweise nicht im Vordergrund steht.
Dass die Geschichte aus der Perspektive der beiden Hauptdarsteller erzählt wird, gefällt mir gut. So erfährt man die verschiedenen Sichtweisen.
Der Leser erhält Einblick in ein fremdes Leben und so einige Denkanstöße. Eventuell gelingt es auch, so manche Vorurteile abzubauen.
Das auffällige Cover finde ich ansprechend. Überrascht war ich, als ich auf der Buchvorderseite (unter dem Schutzumschlag) ein brennendes und auf der Rückseite ein abgebranntes Streichholz entdeckte. Beeindruckender hätte ich es gefunden wenn das Streichholz nicht nur - fast übersehbar - eingraviert sondern in einer anderen Farbe, zum Beispiel orange, mehr hervorgehoben worden wäre.