Eine mitreißende Geschichte

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
jonas_12 Avatar

Von

In diesem Liebesroman geht es um Herr Bohm, einen Mann, der schon seit fünf Jahren auf der Straße lebt. Und Alina, eine Frau, die bei einem Fernsehsender arbeitet und eine Reportage über Obdachlose drehen möchte. Für Sie ist es eine berufliche Chance, für Ihn eine große Überwindung. Für diese Reportage über Herr Bohm begleitet sie ihn für eine Weile in seinem Leben, und die zwei so verschiedenen Welten treffen aufeinander.

Das Buch an sich ist schön anzusehen und fühlt sich auch in der Haptik gut an. Man will es, schon dadurch, gar nicht mehr aus der Hand nehmen. Zusätzlich empfand ich den Schreibstil als sehr angenehm zu lesen, auch auf längere Lesezeiten. Er beschreibt die Szenen in leicht zu verstehenden Worten, sodass man einen guten Eindruck der gewünschten Stimmung erhält. Gerade auch am Anfang des Buches, durch das Wechseln der Perspektiven, und der Beschreibungen der jeweiligen Szenen, wie sehr sich diese zwei so verschiedenen Welten anfühlen. Gerade noch der Kampf ums Überleben, Bohm der jetzt als Obdachloser noch nicht einmal mehr einen Schlafsack besitzt, und in seinen von Regen durchnässten Klamotten einen trockenen neuen Schlafplatz finden muss. Und auf der anderen Seite Alina, die in dem glamourösen Restaurant/Bar von Köln mit einem Kollegen einen netten Abend genießt. Gerade diese Unterschiede, in den Leben der beiden Hauptpersonen, und die geringe Wahrscheinlichkeit wie diese so Unterschiedlichen Leben sich ineinander verstricken, haben das Buch für mich, direkt von Anfang an, unheimlich spannend gemacht.
Nicht nur die wechselnden Perspektiven haben eine große Wirkung auf mich gehabt. Auch die Verletzlichkeit der Hauptpersonen wurde in diesem Buch gut spürbar gemacht, was eine starke Empathie zu den Charakteren herstellt.

Mein Fazit zu dem Buch ist, diese berührende Geschichte muss man gelesen haben.